Regal

Auserlesenes | Dezember

Im Dezember darf ich euch wieder ganz wundervolle Bücher bei Auserlesenes präsentieren, ich bin so gespannt, was Ihr sagt! Tolle, wirklich lesenswerte und lebensverändernde Bücher habe ich im Gepäck!

Natürlich freue ich mich auch wieder über euer Feedback zu den Büchern und auch über Tipps zu Titeln, die ich unbedingt einmal lesen sollte! Ich darf übrigens alle 5 vorgestellten Titel verlosen, ein Bücherpaket vom Feinsten erwartet euch! Alle Details des Gewinnspiels findet Ihr auf meinem Instagram-Profil. Macht mit, sichert euch wundervolle Bücher und habt Spaß am Lesen - gerade jetzt in der kalten Jahreszeit ist doch die beste Zeit dafür, oder?

Also: Los geht's!

AUSERLESENE BÜCHERLIEBE

"Der achtsame Adventskalender" von Birgit Fazis

WeihnachtenBirgit ist ein ganz bezaubernder achtsamer Adventskalender gelungen! Jeden Tag ein Türchen zu öffnen passt perfekt, um meine  "achtsamleben"-Challenge im Dezember Schritt für Schritt zu verwirklichen. Für jeden Tag gibt es eine achtsame Aufgabe bzw. einen Impuls, außerdem ein inspirierendes Zitat und dann ganz viel Platz für Reflexion des Tages bzw. der Aufgaben. Zudem ist das Buch gespickt mit wunderschönen Fotos und enthält zahlreiche Fragen, die man sich liebevoll stellen darf. Ich finde, dass die Beantwortung von Fragen, die man sich zu seinem Leben stellt, letztendlich DIE Möglichkeit für Veränderung bietet, die es sonst kaum geben kann. Wer, wenn nicht wir selbst, kann diese wichtigen Fragen beantworten! Dieser Kalender ist definitiv ein Stück Achtsamkeit im Alltag, da der Fokus täglich auf eine andere Facette gelegt wird, der wir uns bewusst und mit voller Aufmerksamkeit widmen dürfen.

Fazit: Ein sehr besonderer Adventskalender, auf den ich mich jetzt wirklich freue - er wird meine kleine Auszeit vom Alltag! Kleiner Spoiler: Nichtstun, jemandem etwas Gutes tun, Rituale usw. spielen eine große Rolle im Kalender.

 

"Digital Detox für die Seele" von Dr. Daniela Otto

DetoxDaniela Otto beschreibt in ihrem Buch wissenschaftlich fundiert UND spirituell (was für eine Kunst, diese beiden unterschiedlichen Pole gekonnt zu vereinen), was ständiges Online-sein mit uns macht. Sie gibt neben diesem Wissen außerdem wertvolle praktische Tipps, um mehr OM-line statt online zu sein. Die sofort umsetzbaren Alltagsstrategien sind praxisnah und gut machbar. Nach jedem Kapitel geht es direkt ins Tun - für mich mit der wertvollste Part überhaupt. Denn dass zu viel online-sein nicht gut für uns ist, spüren wir wohl alle deutlich - v.a. wenn wir bewusst und achtsam leben und auf unsere Bedürfnisse achten. Daniela inspiriert und begleitet uns mit diesem Buch von der grauen Theorie in die so lebenswichtige Umsetzungspraxis, damit wir (soziale) technische Medien für uns sinnvoll und gewinnbringend nutzen können.

Fazit: Ein spannendes Fachbuch mit sofort umsetzbaren Tipps für ein Leben, in dem wir lieber mit anderen "verbunden statt vernetzt" sind.

"Du bist in einer Krise. Herzlichen Glückwunsch" von Anastasia Umrik

Frau im RollstuhlWow! Was für ein Buch! Anastasia beschreibt so wunderbar und mit viel Gespür und feinem Wortwitz zahlreiche Krisen, die sie gemeistert hat. So oft habe ich mich beim Lesen wiedergefunden in ihren Zeilen; ihre Zitate sind ein Schatz. Ein witziges, dennoch augenöffnendes Buch - lebensverändernd, wenn man sich drauf einlässt, dass man selbst etwas tun kann und nicht Opfer der Umstände ist. Diese tolle Frau, die im Rollstuhl sitze, kennt das Leben und manchmal hatte ich das Gefühl, wir sitzen beieinander  und sie hört mich denken. Und dann "hört" man sie sprechen und plötzlich wird alles möglich. Auf ein selbst bestimmtes Leben, in dem Kreisen der Anfang von Neuem und Gutem sind und niemals das Ende!

Fazit: Ein sehr persönliches Buch voller praktischer Tipps zur Umsetzung. Sie macht Mut, Krisen als Chance zu sehen und nicht als Ende, an dem man verzweifeln muss.

 

"The Green Life" von Marion Hellweg

Tisch mit StühlenEin sehr gelungenes Buch von Marion Hellweg mit so wunderbaren Fotos, die sofort zum Umdekorieren, Verschönern, Anbauen und neu Einrichten inspirieren. Es gibt für jeden Raum ganz praktische Tipps und Tricks, um sich nachhaltig, achtsam, umweltbewusst und v.a. super gemütlich einzurichten. Dazwischen einige Homestories von interessanten Interieur- und Nachhaltigkeitskünstlerinnen, denen man in die Wohnräume blicken darf - herrlich ermutigend, auch mit kleinen Dingen sofort etwas verändern zu können. Dazu hat Marion die prächtigsten Fotos ausgewählt und mit anregenden Zitaten gespickt! Mehrmals wurde ich im Zug oder im Café beim Lesen von Fremden angesprochen, was denn das für ein tolles Buch sei!

Fazit: Marion ist ein wirklich außerordentliches Buch gelungen - für mich wie eine extradicke Lieblingszeitschrift im Buchformat!

 

„Simply vegan - einfach saisonal kochen" von Simply Vegan

Gemüse Tamara und Sebastian von Simply Vegan haben hier ein zauberhaftes veganes Einsteigerkochbuch geschaffen - perfekt für mich als veganen Neuling! Es gibt pro Jahreszeit je 25 alltagstaugliche Rezepte, die super leicht nachkochbar sind. Wie gesagt, ich bin diesbezüglich eine Einsteigerin! Der Fokus liegt - wie der Name schon vermuten lässt - auf saisonalen Zutaten und v.a. auf einer Alltagstauglichkeit. Als alleinerziehende Mama muss es für mich leider oft schnell gehen, der Geschmack sollte dabei natürlich dennoch nicht zu kurz kommen! Deshalb sind die 30-45 Minuten - Rezepte hervorragend geeignet. Wenn am Ende dann auch noch die leckersten Speisen herauskommen, dann hüpft mein Herz! Wie übrigens auch schon beim Durchblättern des hübschen Buches - durch diese bezaubernden Fotos läuft einem wirklich das Wasser im Mund zusammen, ich wusste gar nicht, was ich zuerst kochen sollte (es waren übrigens die Linguine in Cashewsahne auf S. 159! Sehr gelungen, hat sogar dem pubertierenden Sohn geschmeckt, und das will etwas heißen!).

Fazit: Sehr empfehlenswert für alle, die auf der Suche nach leichten, einfach nachzukochenden Rezepten sind, um so leicht und ohne großen Aufwand mehr vegane Gerichte in den Alltag bringen möchten.

 


 

Nun viel Spaß beim Lesen meiner „Auserlesen“, bitte gebt mir doch gerne Feedback, falls Ihr schon etwas davon gelesen haben solltet bzw. eines der Bücher kaufen werdet!

Auserlesene Grüße,

Eure Petra ❤


* = Affiliate-Link: Für jeden Kauf oder jede Anmeldung über einen Affiliate-Link erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entstehen dabei KEINE zusätzlichen Kosten! Als Bibliothekarin kann ich dir außerdem empfehlen, das Buch deiner Wahl in einer der zahlreichen öffentlichen Bibliotheken auszuleihen – das ist nachhaltig und schont alle Ressourcen – außerdem hast du hinterher kein Platzproblem und brauchst somit keinen Aufräumcoach 😉 Auch Buchhandlungen am Ort freuen sich sehr über deinen Besuch!  

** = Affiliate-Link: Viele der Bücher höre ich übrigens als Hörbuch von audible an, da ich so wunderbar nebenbei putzen und / oder aufräumen kann – also WIN – WIN, oder? Ich bin seit Jahren fleißiger Hörbuch-Hörer, gehe oft spazieren und lasse mir etwas „vorlesen“! Über den Link kannst du dir einen kostenlosen Probemonat inkl. 1 Hörbuch deiner Wahl sichern! 
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Yogasitz

Achtsam leben

Yogasitz

Im Dezember wird es wieder eine neue Challenge geben, dieses Mal zum Thema "achtsam leben". Diese fehlende Achtsamkeit macht mir gerade etwas zu schaffen, vielleicht geht es dir ja auch so. Deshalb kommt die Challenge gerade wie gerufen! Warum ich all diese Challenges mache, habe ich hier aufgeschrieben!

Was möchte ich im Dezember alles machen bzw. v.a. NICHT machen?

Achtsam leben

  • tolle Routinen überlegen, durch die ich achtsamer werde
  • Meditationen
  • ganz viel Nichtstun
  • gedanklich immer bei einer Sache bleiben, weg von Multitasken
  • den Achtsamen Adventskalender von Birgit Fazis von "Zeit statt Zeug" nutzen
  • mir ganz viele Fragen stellen, mit denen ich mein Leben hinterfrage und mich immer wieder in den Moment hole
  • Tipps für achtsame Momente sammeln
  • Lives auf Instagram mit Dr. Daniela Otto zum Thema Digital Detox und Johanna Katzera (für mich DIE Achtsamkeitsqueen) zum Thema Achtsamkeit führen
  • alles etwas ruhiger angehen
  • überlegen, was mir wirklich wichtig ist
  • den natürlichen Rhythmus der Natur auch für mein Leben übertragen - weil hey: es ist Winter, DIE Zeit des Rückzuges, der Langsamkeit, der Besinnung (wenn nicht jetzt, wann also dann?)

Dieses Mal wird es eine Challenge sein, für die es keine WhatsApp-Gruppe geben wird. Weil es eine sehr individuelle Challenge für mich sein wird. Natürlich werde ich euch teilhaben lassen, werde meine Erfahrungen und Tipps dazu bei Instagram posten, außerdem mein Fazit aus dieser Zeit teilen.

Ich freue mich nach diesem echt stressigen November nun sehr darauf, den Dezember deutlich ruhiger und entspannter angehen zu lassen. Wie ist es bei bei Euch? Seid Ihr auch reif für so einen achtsamen Dezember? Weg von all den 195 Verpflichtungen, von 1083 Punkten auf der To Do Liste, die sich irgendwie vermehren, je mehr man wegstreicht? Wie bei der griechischen Hydra - wenn man einen Punkt erledigt, wachsen zwei neue hinzu ;) Gruselig. Tja, ganz auf To Do Listen verzichten kann und werde ich wohl nicht, aber sicher gibt es da auch noch andere gute Ideen für die Verpflichtungen und Termine, oder?

Innehalten als Schlüssel

Das Innehalten, ruhiger und besinnlicher werden stehen jedenfalls im Vordergrund, die Weihnachtszeit mit all ihren schönen Lichtern, mit Kerzenschein, Plätzchenduft, Weihnachtsliedern, gemütlichem auf der Couch sitzen und Punsch trinken, Weihnachtsfilme ansehen (wer steht noch so auf Märchen?) und allem, was eben zu dieser Zeit gehört, ist so eine tolle Zeit. Wenn es dann noch schneit, klirrend kalt ist und man nach einem schönen Spaziergang von draußen reinkommt, bin ich endlich angekommen! Bei mir, bei den Menschen, die wichtig sind, in Ruhe und voller Behaglichkeit.

Ihr seht schon, ich liebe diese (Vor-)Weihnachtszeit wirklich sehr! Und will sie genießen in jedem Moment! Weihnachtsgeschenke haben wir ohnehin schon abgeschafft (außer für meinen Sohn), das entspannt mich doch echt sehr. Wenn alle samstags (wer geht bitte freiwillig an einem Samstag in die Stadt? Oder zu IKEA?) durch die Läden hetzen, schlafe ich lieber aus, lese im Bett, kuschel' mit den Katzen, spaziere durch die (dann hoffentlich) verschneite Landschaft und freue mich einfach des Lebens. Draußen ist es nämlich genauso, wie ich es mir wünsche: ruhig, alles fährt zurück, sammelt Kraft, besinnt sich. Die Natur hat ihre eigenen Gesetze, ihren Rhythmus. Und im Winter ist eben loslassen, Ruhe, Erholung, Besinnlichkeit angesagt. Ein Kräfte tanken und sammeln, damit es im Frühjahr wieder gestärkt losgehen darf.

Nicht 12 Monate, 4 Jahreszeiten, 365 Tage pro Jahr voller Anspannung. Die Natur ist uns hier doch eigentlich ein sehr guter Lehrmeister, die uns vormacht, wie das Leben spielt. Was man braucht, um kraftvoll zu sein, um glücklich durchs Leben zu gehen. Vermutlich ist das auch die Achtsamkeit, die mir etwas fehlt im Alltag. Weil ICH denke, dass manche Dinge JETZT so laufen müssten, dabei ist oft noch gar nicht die Zeit dafür. Weil ich einen Schritt voraus bin und nicht richtig höre und sehe, was es gerade braucht - was ich gerade brauche.

Was ist Achtsamkeit

Wikipedia definiert Achtsamkeit wie folgt: "Achtsamkeit (englisch mindfulness) bezeichnet einen Zustand von Geistesgegenwart, in dem ein Mensch hellwach die gegenwärtige Verfasstheit seiner direkten Umwelt, seines Körpers und seines Gemüts erfährt, ohne von Gedankenströmen, Erinnerungen, Phantasien oder starken Emotionen abgelenkt zu sein, ohne darüber nachzudenken oder diese Wahrnehmungen zu bewerten. Sie kann demnach als Form der Aufmerksamkeit im Zusammenhang mit einem besonderen Wahrnehmungs- und Bewusstseinszustand verstanden werden, als spezielle Persönlichkeitseigenschaft sowie als Methode zur Verminderung von Leiden".

Achtsamkeit ist für mich ein bei mir selbst ankommen, ein auf mich hören, ein Hineinspüren, ein im Moment leben, eine wertungsfreie Weltanschauung, ein auf Bedürfnisse achten, was jetzt dran ist. Weil es passt, nicht, weil ich es mir wünschen würde.

Als mein Sohn noch ein Baby war, wollte ich anfangs "meinen" Rhythmus auf ihn überstülpen. Zum Beispiel JETZT ein Schläfchen machen, weil es gerade passend wäre. Hat das geklappt? Naja, jede/r von euch, der ein Baby hat oder hatte, weiß die Antwort sehr gut. Erst, als ich mich dem natürlichen Rhythmus von Max (der heute übrigens schon 13 Jahre alt ist und wieder gaaaaanz andere Schlafenszeiten hat) angepasst habe, hat es hervorragend geklappt. Wirklich hervorragend! Entspannt und ganz natürlich hat sich alles gefügt. Ja, manches Mal kamen wir etwas verspätet zu einem Familientreffen, dafür aber mit sehr entspanntem und gut gelauntem Kind - und dementsprechend stressfrei verlief alles. Dieses Learning hatte ich schon wieder verdrängt, jetzt zum Thema Achtsamkeit fällt es mir zum Glück wieder ein.

Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht
Afrikanisches Sprichwort 

Go with the flow

Scheinbar ist einfach alles, was im Fluss ist, gut. Gegen den Strom zu schwimmen ist oft sehr anstrengend. Und wenn es nur der natürliche Zeit-Fluss ist. Seinen eigenen Rhythmus zu kennen, seine Hochs und Tiefs, seine Schlafbedürfnisse zu respektieren erscheint mir immer verlockender und jetzt, wo ich das so aufschreibe, ist es mir fast peinlich, dass ich so lange nicht darauf gehört habe, nicht in meinem natürlichen Rhythmus lebe.

Sondern so, wie es erwartet wird, wie ich es "gewohnt" bin bzw. mir angewöhnt habe. Weil ich immer schon früh aufgestanden bin, denke ich, dass ich ein absoluter Frühaufsteher bin, ich bin monatelang früh um 5 Uhr gelaufen - und ja, das ist ein gutes Gefühl. Aber mein Körper wäre noch nicht aufgewacht, wenn ich nicht so eisern und mit Disziplin gegen ihn gearbeitet hätte.

Es ist Zeit, sich Zeit zu nehmen

Kennt Ihr eigentlich eure natürliche Aufwachzeit? Ich denke manchmal, dass es wahrscheinlich meist nur so um die 5 bis 10 Minuten mehr Schlaf bräuchte und ich würde erfrischt und aus freien Stücken aufwachen. Aber durch den gestellten Wecker kann ich das selten herausfinden. Weil ich pflichtbewusst aufstehe, um dem Sohnemann Frühstück zu machen, um meine Haushaltsdinge zu erledigen, um früh in der Arbeit zu sein. Was wäre, wenn ich diesen Rhythmus nur antrainiert habe? Ich werde es herausfinden, versprochen! Weil ich insgeheim weiß, dass wir intuitiv das Richtige tun, wenn wir dem Körper Zeit und die Erlaubnis dafür geben. Mehr auf die Bedürfnisse zu hören ist ja eigentlich das Natürlichste dieser Welt, oder? Dennoch kenne ich so viele - v.a. Frauen, die genau das nicht tun. Gefangen im Hamsterrad ihrer Verpflichtungen, ihrer täglichen To Dos, ihrer Glaubenssätze, wie wir zu sein haben.

Oh man, das wird ein spannender Monat, ich seh's schon. Und ich freu mich drauf, das auszuprobieren!

Ich sende euch achtsame Grüße und freue mich so sehr auf diese Zeit,
Eure Petra ❤


Hier findest du noch einmal alle bisher durchgeführten Challenges plus meine Beweggründe:

Schritt für Schritt zur Veränderung 
Oktober: Einfach mal nicht kaufen, was man nicht braucht
November: Minimalistisch leben

 


Regal

Auserlesenes | November

Neuer Monat, neue Bücher! Ich freue mich sehr, euch heute ganz wundervolle Bücher vorstellen zu dürfen. Ihr werdet gleich selbst sehen, weshalb ich so begeistert bin! Außerdem darf ich dieses Mal alle 5 an eine/n von euch verlosen. Mehr erfahrt Ihr auf meinem Instagram-Profil unter dem aktuellen Post zu Auserlesenes. Meine Liste an gelesenen Büchern könnt Ihr auch auf der Startseite zu AUSERLESENES im Überblick verfolgen.

Wie immer freue ich mich sehr über euer Feedback zu den Büchern und Tipps zu Titeln, die ich unbedingt einmal lesen sollte!

Also: Let's start!

Auserlesene Bücherliebe

"Simply Less - Simply Happy" von Kerstin Mohr

Vase mit BlumeKerstin Mohr beschreibt in ihrem Buch ihre ganz persönlichen Tipps und Tricks, um minimalistisch zu leben! Also genau mein Buch! Es geht ums Ausmisten in allen Bereichen und v.a. ums Loslegen und das Warum dahinter. Alle Räume werden einzeln angesprochen, weil ja jeder so seine eigenen Tücken hat. Sie geht hierbei sehr anschaulich auf die unterschiedlichen Herausforderungen ein, die es nun einmal pro Raum gibt. Außerdem greift sie die Themen Routinen, putzen und Freizeit auf sehr ansprechende, einfach Art und Weise auf, die sofort umsetzbaren Tipps für die Praxis stehen hierbei im Vordergrund - ganz oft habe ich mich hierbei wiedergefunden, weil ich sehr vieles davon ähnlich gelöst habe für mich und mein Leben. Es hat sich fast ein bisschen wie Tagebuch lesen angefühlt ;)

Fazit: Praktische Tipps zum sofortigen Umsetzen ohne viel Gedöns (im positiven Sinne!) mit Kerstins eigener Erfahrung gepaart. Lässt einen beschwingt loslegen!

 

"Der Sandler" Markus Ostermair

Mann ohne KopfMarkus Ostermair berichtet von Obdachlosen in München - wobei diese Geschichte in jeder Großstadt spielen könnte. Man spürt die sehr genauen Kenntnisse der auf der Straße Lebenden, hat Ostermair doch als junger Erwachsener seinen Zivildienst in der Bahnhofsmission in München verbracht. Es geht um den "Sandler" Karl und seine persönliche Geschichte, wir werden mitgenommen in seinen Alltag auf den Straßen und in Parks, durch Wärmestuben, die Bahnhofsmission, mit Gleichgesinnten. Man erfährt von den Geschehnissen der Vergangenheit, die es soweit haben kommen lassen. Die Geschichte berührt sehr, geht ans Herz, lassen den Blick weicher und milder werden. Weil hinter jeder dieser Geschichten ein Schicksal steht, das wir als Außenstehende überhaupt nicht fassen können.

Fazit: Ein "Urteilen" wird mir diesbezüglich nicht mehr über die Lippen kommen, auch kein "ich kaufe den Obdachlosen lieber Brot oder eine Decke statt Geld zu geben". Denn dieses Leben ist hart und erbarmungslos, nur die Härtesten überleben das. Sehr wachrüttelnd und bewegend!

 

"Rituale" von Christine Dohler

RitualeChristine nimmt uns mit in ihre Welt! Wow, was für spannende Reisen in viele Länder dieser Welt und damit verbundene Erfahrungen die Autorin schon gemacht hat! In ihrem Buch schreibt sie über Morgenroutinen, Abendroutinen, Routinen bei der Arbeit und im Alltag, Feste, bewusstseinserweiternde Maßnahmen (sehr spannend!), Rituale für Kinder und v.a. mit sich selbst - all das wird sehr anschaulich und praktischen Tipps dazu beschrieben. Ihre eigenen Erfahrungen will sie dabei niemandem überstülpen - sondern eher dazu ermutigen, seine ganz eigenen zu machen, sich darauf einzulassen, Neues für sich und sein Leben zu entdecken.

Fazit: Ein sehr liebevolles, persönliches Buch voller Tipps und Möglichkeiten, sich auf Rituale für sich und ein glückliches Leben achtsam einzulassen. Nach dem Lesen war klar, dass ich unbedingt an einer Kakaozeremonie teilnehmen möchte, um diese rituelle, spirituelle Erfahrung für mich zu erleben! Zum Glück bietet Christine diese Zeremonie auch online an (ich bin sehr gespannt darauf, wie es wird, ich lass' es euch wissen!) Da ich selbst ein großer Fan von Gewohnheiten bin, war dieses Buch quasi ein Must-Read, das sich absolut gelohnt hat.

 

"Green Rebels" von Andrea Juliane Bitzer

grüner BlitzAndrea berichtet in diesem Buch über 13 sehr beeindruckende Frauen, die sogenannten Green Rebels. Diese Frauen haben Unternehmen gegründet, sind gescheitert, haben Erfolge gefeiert, haben Erfahrungen gemacht und daraus gelernt - und wir dürfen daran teilhaben! Sie sind mutig und anders, die Probleme lösen sie auf ihre eigene Art und Weise, sie haben ihre Träume verwirklicht, um etwas in dieser Welt zu verändern. Sie wollen mit einem guten Gefühl leben und sich und ihren Kindern einen Planeten hinterlassen, der lebenswert ist. Sei es durch Plastikvermeidung, durch "Sitzen ohne Schwitzen", durch grüne, wiederverwendbare und nachhaltige Kleidung. Es geht um veganes Catering, "Knistergrills", Female Finance, über die Entstehung des 1. Unverpacktladens, über Kleidersharing, Spendenplattformen, Inklusion und viele weitere tolle Ideen, um ein eigenes grünes Business zu starten.

Fazit: Andrea ist ein wirklich tolles Buch gelungen, durch das wir auch etwas über ihr eigenes spannendes Leben erfahren (zwischen den einzelnen Geschichten streut sie immer auch Details über sich mit ein). Das Buch hat mich sehr inspiriert, über mein eigenes Leben und Verhalten nachzudenken.

 

"Die Berge, der Nebel, die Liebe und ich" von Tessa Randau

BergeTessa Randau schreibt in diesem kleinen Büchlein über die 5 Sprachen der Liebe. 5 Sprachen? Noch nie davon gehört, aber nach dem Lesen ist es so klar, weshalb so viele Beziehungsprobleme zwischen Paaren auftreten. Durch die bewegende Geschichte, in der die junge Frau frustriert zu einer Wanderung aufbricht, erfährt man nach und nach davon, was es damit auf sich hat. Welche Sprachen gibt es, wie kann man sie lernen, wie wichtig die Kommunikation und das genaue Hinhören und -sehen in einer Beziehung sind. Wie augenöffnend dieser schöne Roman doch ist, ich finde, er würde sich hervorragend als Schullektüre eignen, damit Jugendlichen so einiges erspart bliebe! Neben der Geschichte gibt es außerdem schöne Berg- und Landschaftsbeschreibungen, eingebettet in feine Sprache.

Fazit: Sehr empfehlenswert für alle, die mehr über die Liebe, über sich und ihren Partner erfahren wollen.

 


 

Nun wünsche ich euch ganz viel Spaß beim Lesen meiner "Auserlesen", bitte gebt mir doch gerne Feedback, falls Ihr schon etwas davon gelesen haben solltet bzw. eines der Bücher kaufen werdet!

Erlesene Grüße,

Eure Petra ❤


* = Affiliate-Link: Für jeden Kauf oder jede Anmeldung über einen Affiliate-Link erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entstehen dabei KEINE zusätzlichen Kosten! Als Bibliothekarin kann ich dir außerdem empfehlen, das Buch deiner Wahl in einer der zahlreichen öffentlichen Bibliotheken auszuleihen - das ist nachhaltig und schont alle Ressourcen - außerdem hast du hinterher kein Platzproblem und brauchst somit keinen Aufräumcoach ;) Auch Buchhandlungen am Ort freuen sich sehr über deinen Besuch!  

** = Affiliate-Link: Viele der Bücher höre ich übrigens als Hörbuch von audible an, da ich so wunderbar nebenbei putzen und / oder aufräumen kann - also WIN - WIN, oder? Ich bin seit Jahren fleißiger Hörbuch-Hörer, gehe oft spazieren und lasse mir etwas "vorlesen"! Über den Link kannst du dir einen kostenlosen Probemonat inkl. 1 Hörbuch deiner Wahl sichern! 
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Geschirr

Nichts kaufen im Oktober - Fazit

So, das offizielle Ende meiner "Nichts kaufen im Oktober" Challenge ist gekommen, ich hatte mir vorgenommen, im Oktober nichts aus den Kategorien Bücher, Zeitschriften, Wohnaccessoires, Kosmetik und Kleidung zu kaufen. Und das ist mir gelungen - und zwar sehr, sehr gut.

Heute möchte ich mein kleines Fazit mit euch teilen, wie es mir in den letzten 4 Wochen so ergangen ist. War es immer leicht? Ein ganz klares Jein. War es sehr schwer? Ein ganz klares Nein. Möchte ich die Challenge verlängern? Absolut Ja. Hier verlinke ich euch auch noch einmal den Beitrag zum Interview mit meiner Freundin Susan Flemming, die ich über ihre Beweggründe befragt habe (die mich außerdem zu meiner Challenge final inspiriert hat).

Beweggründe zur Challenge

Ich habe ja hier darüber berichtet, weshalb ich überhaupt losgehen wollte. Nämlich weil ich wieder bewusster konsumieren wollte, nicht mehr unbedacht und schnell, schnell. Weil ich grundsätzlich das Gefühl habe, dass ich unbewusst eben so ticke. Schnell noch irgendwelche Dinge von der Liste erledigen, schnell noch dieses und jenes einkaufen, warum auch immer (um ein Gefühl zu befriedigen, um sich glücklich zu shoppen, um einem sehr spontanen Kaufimpuls nachzugeben, weil man das eben immer so macht oder what ever). Ein Warten auf etwas, das man möchte, gibt es heute kaum mehr, oder? Wenn man etwas will, kauft man es sich eben. Ist ja auch ein tolles Gefühl, sich alles leisten zu können. Aber will ich mir auch alles leisten? Brauche ich das alles? Nö!

Wie verlief die Challenge?

Gleich zu Beginn habe ich eine WhatsApp-Gruppe gegründet für Interessierte, die mitmachen wollten. Weil es in einer Gruppe einfach oft viel leichter geht, man kann sich motivieren und stärken. Und das hat auf jeden Fall geklappt! Wir waren eine tolle Gruppe mit den unterschiedlichsten NO BUY - Kategorien (Bücher, Zeitschriften, Kosmetik, Kleidung und Wohnaccessoires waren ja meine mir vorgenommenen Kategorien), dazu kamen außerdem noch Pflanzen, Süßigkeiten, Amazon-Bestellungen generell, Essenslieferdienste, Schuhe, Küchenartikel, Tee, Drogeriartikel, Sale-Angebote und Weihnachtsdeko.

Es gab zahlreiche Tipps von mir zu:

  • wie man selbst im eigenen Haushalt shoppen kann
  • woher man Dinge, ohne sie zu kaufen, bekommen kann (nein, Diebstahl ist keine Option!)
  • dass man v.a. am Anfang eher die "Gefahrenquellen" meiden sollte
  • dass eine Wunschliste wahre Wunder bewirken kann
  • uvm.

Mir fiel es überraschenderweise sehr, sehr leicht. Ich hatte das Gefühl, dass meine Intention, wieder bewusst zu kaufen, ach was sag ich: zu leben - genau das Richtige für mich war und auch ist. Eigentlich ja auch in allen Lebensbereichen. Indem ich nicht sofort zuschlage, v.a. online, macht es schon viel aus. Sich Gegenstände auf eine Wunschliste für später zu schreiben gab mir ein gutes Gefühl, dass ich nichts "verpasse" oder nicht haben darf, sondern eben später kaufen könnte. Ich vermute einmal, dass ich dieses SPÄTER gar nicht brauche. Weil ich bis dahin schon eine gute Alternative gefunden habe (z.B. habe ich mir eine gelbe dicke Winterjacke eingebildet, ich habe mir aber dann einfach meine noch sehr guten Jacken aus dem Schrank gezogen und festgestellt, dass ich eine von den beiden ohnehin kaum anhatte. D.h. diese wird nun DIE Jacke für den Winter, evtl. gibt es im nächsten Jahr eine neue, mal sehen... Ich glaube aber, dass ich dann eh nicht mehr dran denke und wenn doch, möchte ich definitiv Second Hand stöbern!).

Die Suche nach Alternativen im eigenen Haus bzw. in der Natur fand ich auch sehr bereichernd und diese wird auf jeden Fall beibehalten. Ich liebe es, mein Haus zu dekorieren, mit Blumen zu schmücken und immer einmal wieder alles anders zu stellen. Ich habe tolle Vasen, Kerzen, Schalen usw., die ich dieses Mal einfach mit tollen herbstlichen Accessoires geschmückt habe. Eine Nachbarin hat mir spontan einen Strauß Astern aus ihrem Garten geschenkt, außerdem habe ich einen wunderschönen Hagebuttenzweig gepflückt, der vor meiner grauen Wohnzimmerwand ein richtig toller Eyecatcher ist, so dass ich da nichts mehr sonst brauche. Kastanien, Moos, Tannenzapfen und Co. mag ich eh gerne, auch als Tischdeko für ein leckeres Abendessen mit Freunden.

Dinge verleihen ist ja die Grundbotschaft von Bibliotheken. Ich als Bibliothekarin lebe und liebe diese Mission. Gerade bei Büchern und Zeitschriften, meinen beiden schwierigsten Kategorien, in denen ich wirklich sehr leicht verführbar war (Hallo, schaut euch die glänzenden Cover an, die wundervollen Einbände und das Gefühl von Seiten in in der Hand, der Geruch!) habe ich meine Bibliotheksbesuche noch mehr ausgeweitet. Besitzen muss ich diese nämlich eigentlich nicht, ich mag sie einfach so gerne lesen, in ihnen stöbern, mir tolle Tipps und Inspirationen holen. Und wo geht das nun mal besser, als dort? Eben!

 

Wie geht es weiter mit der Challenge?

Ich habe mir vorgenommen, all meine Challenges in den vier Wochen, in denen ich sie durchführe, wirklich zu 100 % durchzuziehen. Ohne Ausnahme, ohne Kompromisse, ohne Joker. Weil ich genau weiß, wie Gewohnheiten funktionieren. Eine Ausnahme hier führt zu einer Ausnahme dort usw. Das wollte ich nicht, denn hej: 4 Wochen gehen doch immer, oder? Fand ich auch. Nach den vier Wochen kann ich nun sagen, dass sich meine Gewohnheiten verändert haben. Dass es oft ein GAR NICHT sein muss, um diese alten Routinen zu durchbrechen, damit man danach wieder gut starten kann. Quasi ein Reset. Jetzt bin ich so weit, dass ich die Challenge auf jeden Fall weitermachen möchte.

Und zwar mit genau den Erkenntnissen, die ich gewonnen habe:

  • bewusst einkaufen (was brauche ich wirklich, keine Spontan-/Frustkäufe)
  • Wunschliste für Gegenstände, die ich "unbedingt" möchte, anlegen und diese 4 Wochen ruhen lassen
  • eine Alternative überlegen, wie ich um den Kauf rumkommen könnte (shoppen daheim, evtl. verschenkt es jemand, selbst machen usw.)
  • Dinge ausleihen

Übrigens habe ich einen Tipp, den ich meiner Community gegeben habe, nicht einmal selbst genutzt: Das gesparte Geld für einen Fast-wäre-ich-schwach-geworden-Moment beiseite zu legen. Weil man dann sieht, was man gespart hat. Aber es gab tatsächlich keinen einzigen.

Fazit

Dranbleiben, weitermachen, mal sehen, wie gut es weiter geht. Und diese Gewohnheit weiterführen, während die nächsten Challenges anlaufen - mein Warum habe ich hier ausführlich erläutert

 


Sehr aufgeräumte Grüße

deine Petra ❤


Pflanze im Topf

Minimalistisch leben

Pflanze im Topf

Neuer Monat, neue Challenge. Willkommen bei "Minimalistisch leben". Im November dreht sich bei mir alles darum, (noch) minimalistischer zu leben. Also mein Leben noch mehr zu vereinfachen, zu erleichtern, zu verschönern. Natürlich hat das auch mit dem Thema Minimalismus zu tun.

MEIN JAHR IN CHALLENGES

Somit also nun willkommen zu meiner 2. Challenge (von 12, die Hintergründe kannst du hier noch einmal nachlesen), begonnen habe ich ja mit der No Buy Challenge im Oktober, die natürlich auch weiterhin noch läuft. Ich will mich hier nicht festlegen auf ein Jahr oder einen anderen Zeitraum, aber der Grundstock ist gelegt. Einen Erfahrungsbericht dazu wird es selbstverständlich noch geben, alle meine Learnings fließen jedenfalls mit ein und werden verinnerlicht.

WARUM NUN EINE "Minimalistisch leben" - Challenge?

Weil ich es gerne einfach mag. Ich liebe einfache, praktische und schnell umsetzbare Dinge, mag Multifunktionsgeräte, liebe es, wenn Dinge mehrere Funktionen erfüllen. Und mein Leben einfach zu leben ist etwas, das auf jeden Fall damit zu tun hat, dass komplizierte, aufwändige und nervige Dinge/Termine/Verpflichtungen ausgeschlossen werden. Ich bin ein großer Fan von Gewohnheiten (z.B. beim Putzen, Wochenplan erstellen, Aufräumen usw.), da ich da meinen inneren Schweinehund nicht jedes Mal aufs Neue überzeugen muss. Deshalb ist es mir immer ein großes Bedürfnis, hier noch mehr zu vereinfachen, zu erleichtern, um mich auf das Wesentliche in meinem Leben konzentrieren zu können. Ich mag keinen Stress, keine Eile, gehe gerne leichte Wege. Ich mag es nicht, gedanklich 25 Baustellen zu haben, bin zwar ein Fan von Listen (aktuell habe ich sehr gerne mit der Notizen-Funktion meines Google-Kontos), allerdings stressen mich zu viele. Bei diesen Notizen ist alles beinander, ich muss nicht in vielen verschiedenen Tools schauen, habe zur Zeit auch gar keine schriftliche Extra-To-Do-Liste mehr (sonst hatte ich für jedes Projekt eine; und glaube mir, ich hatte viele Projekte). Ich will noch mehr ausmisten, wirklich nur noch die Dinge in meinem Leben haben, die mir gut tun, die mich glücklich machen. Und ja, da bin ich definitiv auf meinem guten Weg. Aber eben noch nicht angekommen - und ich weiß, dass Minimalismus eine Reise ist, kein Ziel. Dennoch will ich mich hier wieder ein Stück mehr vereinfachen. Und dazu kommt #minimalistischleben eben gerade recht.

Ich habe mir dieses Mal eine Reihe von wundervollen Menschen mit ins Boot geholt (weil ich finde, dass kein Mensch das Rad neu erfinden muss: so viel zum Thema vereinfachen, grins), die mich und euch mit ihren Tipps aus der Praxis wunderbar unterstützen können. Gerade die Minimalisten und Ordnungscoaches aus meinem Netzwerk habe ich zu ihren besten Strategien befragt, davon wird es nun im kompletten November täglich einen neuen Tipp geben. Sofort umsetzbare Dinge oder Zitate, die zum Nachdenken anregen sollen es sein. Weil es uns oft nicht bewusst ist, wie wir ticken. Weil die meisten Menschen unter uns viel zu unbewusst leben und handeln, weil wir das schon immer so gemacht haben. Der Vor- und gleichzeitig der große Nachteil von Gewohnheiten (und z.T. auch von Glaubenssätzen). Außerdem gibt es ein Interview mit Jasmin Mittag von minimalismus.jetzt, die gerade eines beeindruckenden Experiments zum Thema Wohnexperimente unterwegs ist und Celine Nadolny von Book of Finance teilt ihre ganz persönlichen Minimalismus-Gedanken mit uns in einem Beitrag. Dazu nehme ich euch außerdem mit, wie es mir während der Challenge geht.

COLLECT MOMENTS, NOT THINGS

Beim Überlegen komme ich zu folgenden Vorteilen:

Vorteile der Challenge

  • Zeitersparnis
  • Einfachheit
  • Geld sparen
  • Leichter leben
  • Effizienz
  • Konzentration auf das Wesentliche

Sicher gibt es noch viele weitere Vorteile dieser Challenge, davon werde ich dann einfach im Nachgang berichten.

WIE WILL ICH VORGEHEN BEI DER MINIMALISTISCHLEBEN-CHALLENGE IM November?

Diese Kategorien stehen in meinem besonderen Fokus:

  • Putzroutinen
  • Aufräumen
  • Termine/Verpflichtungen
  • Ausmisten
  • Finanzen
  • Reduzieren von Unnötigem
  • Freizeit
  • Arbeit

Bei Christof Herrmann von einfachbewusst.de gibt es zahlreiche Artikel, wie man sofort minimalistischer leben kann, den fand ich ganz gut: 25 Tipps, wie Du minimalistischer leben kannst (innerhalb einer Stunde)  oder auch diesen hier: 25 weitere Tipps, wie du minimalistischer leben kannst.

Auch sein Buch "Das Minimalismus-Projekt – 52 praktische Ideen für weniger Haben und mehr Sein" habe ich in diesem Zuge noch einmal genau studiert und mir wertvolle Tipps daraus geholt. Falls du seinen Blog also noch nicht kennen solltest, möchte ich dir diesen aus Überzeugung ans Herz legen!

Eigentlich geht es mir, zusammengefasst in einem Satz, darum:

Vereinfache dein Leben, um Zeit und Raum für die wichtigen Dinge (die keine Dinge sind) zu haben

Jede einzelne "Kategorie" wird beleuchtet, jeder Bereich wird "überprüft" auf Sinnhaftigkeit, auf Effizienz und Effektivität, darauf, ob ich ihn weiterhin so haben möchte. Oder ob es anders besser geht, einfacher, strukturierter, so dass ich noch weniger dafür tun muss.

Selbstläufer

Ich mag den Begriff des "Selbstläufers" sehr gerne. Lt. Wikipedia wird dieser so definiert: "Selbstläufer: etwas, das sich von selbst, ohne weitere Eingriffe in die gewünschte Richtung entwickelt". Und solche Selbstläufer baue ich mir nach und nach in mein Leben ein. Z.B. habe ich mich vor einiger Zeit mit dem Thema Finanzen/ETFs/Aktien beschäftigt. Aktien klingen cool, keine Frage. Allerdings bin ich kein Typ, der täglich über alle Unternehmen und politischen Geschehnisse en detail auf Stand ist (bzw. auch nicht unbedingt sein möchte). Da kommen mir ETFs also gerade recht. Einmal aufgesetzt, einen Sparplan erstellt und zack, läuft. Ok, ganz so einfach ist es jetzt nicht mit 2 oder 3 Sätzen, aber jede/r, der sich damit auskennt, weiß sicher, wovon ich spreche. Zu diesen Selbstläufern gibt es noch zahlreiche weitere Beispiele in meinem Leben (Routinen, Sport, Ernährung...). Vielleicht wird es mal einen Blogartikel bei Gelegenheit dazu geben.


Das ist also mein Plan für den November – alles zu überdenken, zu vereinfachen, zu reduzieren auf das Wesentliche (übrigens hat reduzieren in meinen Augen nichts mit Verzicht zu tun, im Gegenteil).

Wie ist es bei dir? Hättest du Lust, da mitzumachen? Könntest du dir vorstellen, dein Leben minimalistischer zu leben - was auch immer das für dich bedeutet?

Ich würde mich jedenfalls sehr darüber freuen, wenn dir der Gedanke des minimalistischen Lebens ebenfalls gefällt!

Aufgeräumte Grüße,

deine Petra ❤


Frau mit Mütze

"Ich schrei' vor Glück, wenn es nicht mehr klingelt!"

Frau

Heute möchte ich euch die Beweggründe vorstellen, meine finale Inspiration, wie es überhaupt zu meiner No-Buy-Challenge im Oktober kam. Meine sehr gute (mit allerbeste!) Freundin Susan Flemming und ich hatten eins von vielen wunderbaren Telefonaten und in DEM einen war das Thema eben genau dieses. Dass wir die Welt und v.a. uns und das Leben positiv verändern wollen, dass wir bei vielen Dingen einfach nicht mehr mitlaufen wollen. Auch für die Kinder. Kurz davor hatte ich auch die Doku "The Earthlings" gesehen, die meinen Fleischkonsum noch einmal völlig auf den Kopf gestellt hat. Das Thema Nachhaltigkeit spielt ebenfalls eine große Rolle. Kurz: alles war im Umbruch. In dem Gespräch sagte mir Susan, dass sie vorhat, einfach mal nichts mehr zu kaufen, aus diesem Modekonsum auszusteigen (und wir sprechen hier von einer Frau mit einem intuitiven, wunderbaren legeren Geschmack - immer super schick und modisch gekleidet, eine Inspiration für jede Frau!). Das hat mich neugierig gemacht. Weniger bzw. keine Kleidung zu kaufen ist für mich nicht einmal ganz so schwer, aber ich habe andere "Baustellen". Das hat mich aber so inspiriert, dass ich auch eine No Buy machen wollte. Allerdings nicht wie sie für ein ganzes Jahr, damit hatte ich nach meiner Laufchallenge keine so guten Erfahrungen mehr. Ich beschloss daraufhin eine Nix-Kaufen-Phase für einen Monat - weil ein Monat ja wohl immer geht. Um ihn dann natürlich auch weiter auszudehnen, während sich schon die nächsten Challenges anschließen. Den Hintergrund dazu kannst du hier noch einmal nachlesen: Schritt für Schritt zur Veränderung

Doch nun zum Interview und zu Susans Beweggründen:

Wer bist du? Magst du dich kurz vorstellen?

Hi! Mein Name ist Susan, ich bin Mitte 30 und glücklich ;-) Mein Herz hängt an meinem Mann, meinen beiden Kindern, dem Sport, meinem
Job und an jeglicher kreativen Aktivität - ob es kochen & backen, zeichnen, nähen, oder dekorieren ist (…)

Wie kamst du auf die Idee der „No Buy Challenge“ und was sind deine Beweggründe?

Auf deutsch gesagt geht mir diese ganze Kauferei und diese Marketingmaschinerie ganz schön gegen den Strich! Obwohl ich selbst im Bereich Marketing
arbeite, bin ich ein absolutes Opfer dessen. Mich überkam in den letzten Monaten immer mehr das Gefühl, irgendwie zu viel zu besitzen. Überall im Haus liegen Dinge rum, die auch noch jeden Tag aufs Neue verräumt werden wollen/müssen. Und vom Dachboden möchte ich erst gar nicht erzählen - da habe ich schon großen Respekt davor nur die Luke zu öffnen.

Diesen Sommer hatte ich dann DEN Schlüsselmoment. Als ich darüber nachdachte, wie ich mit meinem Mann unsere kinderfreie Urlaubswoche verbringen möchte, war es mein größter Wunsch ausschließlich bepackt mit einem Rucksack, einem Zelt und Schlafsack loszuziehen und einfach mal auf alles zu verzichten. Dieser Wunsch nach Entbehrung und Einfachheit hat mir die Augen geöffnet.

Je mehr ich über die NBC nachdachte, desto mehr Gründe für die Umsetzung sind mir eingefallen. Wie zum Beispiel:

  • keinen Modetrends mehr hinterher zu rennen
  • den Wert nicht mehr in „Dingen“ zu sehen
  • auf Qualität statt auf Quantität zu setzen
  • selber machen macht glücklicher
  • Geld für etwas zu sparen, das mir weitaus wichtiger ist als spontane Klamotten- oder Dekokäufe
  • den Kindern den Wert von Dingen vermitteln

Frau mit Tasse

Was genau möchtest du nicht mehr kaufen?

Klamotten & Accessoires sowie Dekoartikel

Hast du bestimmte Regeln für dich und wie lange möchtest du deine Challenge durchziehen?

Meine einzige Regel lautet: ohne zu mogeln 365 Tage durchzuhalten ;-)
Offiziell habe ich meine NBC am 31. August 2021 begonnen - das war der Tag an dem das letzte Paket eines großen Online-Versandhauses eintraf - der vorerst letzte Tag an dem ich „Schreie vor Glück“ als der Postboote klingelte ;-) Das ist noch nicht allzu lange her und ich bin sozusagen noch in der Eingewöhnungsphase. Zu Beginn hatte ich noch keinen konkreten Zeitabschnitt mit mir vereinbart - jetzt bin ich allerdings zuversichtlich ein Jahr lang nichts von den mit mir vereinbarten Dingen zu kaufen.

Wie geht es dir bisher damit?

Ich bin sehr happy mit dieser Entscheidung und fühle mich seither tatsächlich freier. Freier - weil ich mich nicht mehr gezwungen fühle, irgendeinen Kauf zu tätigen, der mich vermeintlich glücklicher macht. Es waren vor allem die Spontankäufe und die „Abends auf der Couch-Belohnungskäufe“ die so überflüssig wie Schluckauf sind. Es gibt jedoch auch Momente in denen ich denke „oh Mist - das hätte ich mir jetzt schon gerne gegönnt“. Am meisten kribbelt es in den Händen, wenn ich tolle Dekoinspirationen bei Pinterest sehe - für die ich sonst mal schnell bei Depot gefühlt den halben Laden ins Körbchen gelegt habe. Und dann wiederum geht’s mir doch so richtig gut, wenn die Herbstdeko geglückt ist, ohne auch nur einen Euro dafür auszugeben.

Was ist deine größte Herausforderung?

Meine größte Herausforderung liegt zur Zeit noch darin, die Belohnungskäufe nicht in andere Bereiche zu steuern. Das heißt, wenn ich schon keine Klamotten
etc. kaufen kann, dann gönn ich mir eben mehr oder auch „bessere“ Produkte von dem was nicht auf meiner NBC-Liste steht. Und ganz kritisch wird’s dann, wenn meine Kinder neue Klamotten brauchen - vor allem Mädchenklamotten shoppen macht ja auch so richtig Spaß (lacht).

Frau hinter Baum

Was erhoffst du dir davon? Und wie wird es dir danach gehen?

Ich möchte mich zum einen mehr mit Alternativen für den aktuellen Bedarf beschäftigen und mir vorab immer die Fragen stellen: Kann man es selbst
machen? Gibt es da etwas Gebrauchtes? Brauch ich das wirklich? Und zum anderen sollen meine Kinder, durch mich als Vorbild lernen, öfter abzuwägen ob sie das, was sie kaufen möchten, wirklich benötigen. Sie sollen lernen, dass es nicht glücklicher macht von allem viel zu haben und lernen die Dinge zu schätzen und sie zu pflegen.
Zudem möchte ich nicht mehr Teil dieser Wegwerfgesellschaft sein, die mal schnell ein defektes Teil durch einen „Prime-Kauf“ von heute auf morgen ersetzt. An diesem Gedanken hängen natürlich noch so viele andere Aspekte. Beispielsweise das Aussterben des Einzelhandels in Städten, die ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit von riesigen Online-Händlern etc. pp. - aber das würde an dieser Stelle zu weit in die Tiefe gehen.

Was mich aber insgesamt von Tag zu Tag mehr motiviert, ist die Tatsache, dass mir immer mehr Gründe für die NBC einfallen, die mir vor Augen führen, wie Profitgier, Manipulation durch Konzerne und Medien unser täglich Leben beeinflussen… Dieses Gefühl des Durchbrechens der Zwänge ist ein absolutes Freiheitsgefühl….

Frau mit Mütze

Wie reagiert dein Umfeld darauf?

Von „Ach, das mach ich schon immer“ bis hin zu „Warum sollte ich mir das antun - ist doch super sich alles und sofort bestellen zu können!“ ist alles dabei. Die meisten finden es allerdings spannend und es entstanden schon sehr schöne Gespräche zum Thema No Buy Challenge und Nachhaltigkeit.

 

 


Was sagt Ihr? Ist sie nicht eine Inspiration und ein Vorbild? Ich freue mich jedenfalls sehr, dass wir dieses tolle Gespräch hatten liebe Susan! Und durch diese Challenge konnte ich wiederum schon sehr viele tolle Menschen bei Instagram motivieren, mitzumachen und einfach mal wieder Nichts kaufen, was man eh nicht braucht!

 

Aufgeregte Grüße voller Vorfreude, was da noch so alles kommt!

Petra ❤


Strand, Frau

Schritt für Schritt zur Veränderung

Strand, Frau

Schritt für Schritt zu Veränderung? Warum das denn jetzt? Weil es oft nie mit einem großen Sprung geht sondern eben Schrittchen für Schrittchen. Einen Marathon läuft man auch nicht eben aus dem Stand heraus, normalerweise trainiert man dafür - erst eine halbe Stunde am Stück, dann einen 5-km-Lauf, dann den 10er, einen Halbmarathon und dann final den Marathon. Ich selbst bin noch keinen gelaufen, lese das aber in der gängigen (hihi, ich liebe Wortspiele) Literatur immer.

Der Körper und der Geist brauchen nun einmal Zeit, um sich umzustellen, zu gewöhnen. Veränderung wird lt. Wikipedia folgendermaßen definiert: "Der Wechsel von einem (alten) Zustand in einen anderen (neuen)". Das hat viel mit Gewohnheiten zu tun, mit unserem Alltag, mit dem, was wir also immer tun und sich oft für gut befunden hat. Gerade das, was nicht für gut befunden wird, z.B. schlechte Essgewohnheiten, wenig Schlaf, schlechte Kommunikation usw. ist oft schwer zu verändern - genau aus diesem Grund. WEIL wir es unbewusst und automatisch tun, hinterfragen wir diese für gut befundenen Gewohnheiten nicht mehr. Sie laufen im Hintergrund ab, ein sich bewusst machen deckt viel auf, macht klar, wie wir so ticken, wenn wir einfach nur funktionieren.

Jedenfalls habe ich mir überlegt, was in 1 Jahr möglich ist an Veränderungen. Wer ich denn sein möchte dann im Oktober 2022. Ein Jahr älter und reifer, um viele Momente und Erfahrungen reicher und weiser. Ich will glücklich und leicht leben, möchte ein aufgeräumtes und gemütliches Zuhause, in dem sich nur das befindet, was ich möchte und brauche. Ich will achtsam in jedem Moment leben und nur die Dinge tun, die ich möchte. Alles, was zu tun ist, ist getan oder wird getan. Ich ernähre mich gesund und lecker, habe zahlreiche leichte Rezepte im Portfolio, bin fit und beweglich und viel draußen in der Natur. Ich will anderen Menschen Gutes tun und tolle Beziehungen zu meinen Menschen haben, möchte nachhaltig leben und ein gutes Gewissen haben. Außerdem will ich Neues probieren, mich neu erfinden, meine Komfortzone verlassen und Stück für Stück erweitern: Ich will einfach glücklich leben.

Ich möchte dann zurückblicken und sagen:

Wow, was habe ich alles geschafft in diesem Jahr! Und wie gut ging es mir dabei - in jedem Moment!

Schritt für Schritt zur Veränderung statt im großen Sprung

In diesem Moment reifte der Gedanke, dieses Mal kein Jahresprojekt zu machen, sondern mir für viele Bereiche jeweils vier ganze Wochen zu nehmen, in denen ich mich dem Thema voll hingeben kann. In dieser Zeit kann ich mich darauf einlassen, wie ich darüber denke, wenn ich nachdenke und nicht nur unbewusst handle, so wie immer eben. Sondern mir Zeit nehmen für neue Ideen, Impulse und Erlebnisse. Anders leben, den Alltag anders gestalten, alte Gewohnheiten aufbrechen und neue integrieren. Und jeden Monat kommt eine weitere Challenge dazu.

Deshalb wird nun jeder Monat bis Ende September 2022 Sinnbild und Heimat für eine andere Veränderung sein, die ich im Rahmen einer Challenge in mein Leben integrieren möchte. Challenge klingt viel zu hart, so ist es gar nicht gemeint. Mehr ein sich damit auseinandersetzen, ein beschäftigen, ein intensives Erleben.

Wenn du magst, sei mit dabei. Aus jedem Monat werde ich gestärkt an Erfahrungen und Erlebnissen hervor gehen, diese Geschehnisse werden  mich selbstverständlich auch in den Folgemonaten begleiten, die guten Dinge werde ich beibehalten. Eben Schritt für Schritt, weil ich gar nicht alle Bereiche auf einmal verändern könnte und auch nicht möchte. Weil Gut Ding eben Weile braucht, weil ich mich umgewöhnen will, bewusst negative oder mir nicht mehr so gute Gewohnheiten ablegen und zu positiven Ritualen verändern möchte. Und bewusst leben heißt sich dessen bewusst zu sein, wie ich leben möchte und das auch zu tun. In der Praxis, nicht nur theoretisch zu planen.

Themenmonate

Zu jedem Themenmonat wird es zukünftig einen Blogartikel geben, zahlreiche Spezialisten auf diesem Gebiet in Form von Interviews und / oder Beiträgen, außerdem natürlich viele Impulse von meiner Seite plus ein Mitnehmen in meinen Veränderungsprozess. Plus ein Fazit mit weiterführenden Informationen.

Hier schon einmal die Challenges für 2021, die ich im Laufe der Zeit noch ergänzen möchte.

  • Oktober: #nobuychallenge
  • November: #minimalistischleben
  • Dezember: #achtsamleben

Jetzt bin ich natürlich sehr gespannt, was du dazu sagst! Spricht dich das an? Bist du dabei bei der ein oder anderen Challenge?


Vorfreudige Grüße,

deine Petra ❤


Boot

Auszeit für die Seele - Wochenende in Würzburg

Am 1. Oktoberwochenende waren wir endlich mal wieder unterwegs, unser Auszeit-für-die-Seele-Wochenende in Würzburg stand an.

An drei Wochenende pro Jahr verreisen mein Freund und ich, weil das unsere Geburtstagsgeschenke plus unser Jahrestagsgeschenk an uns sind. Im letzten Jahr waren wir in den Ammergauer Alpen, am Heindlhof (darüber wird es im nächsten Jahr einen Bericht geben) und dieses Mal eben in Würzburg. In der Stadt war ich schon einige Male, deshalb wusste ich so grob, was uns "erwartet". Was ich nicht wusste war, dass unser gebuchtes Hotel noch viel schöner ist, als auf den Fotos. Dass wir unerwartet kleine und feine Lokalitäten entdecken sollten, dass ich Bettina von "Die Alltagsfeierin" treffen sollte...

Das Hotel

Gebucht hatte ich ein Wochenende im Doppelzimmer des Hotel Melchior Park am Galgenberg, das erst 2017 eröffnet hat. Das 4-Sterne-Hotel liegt oben am Hubland-Viertel inmitten eines sehr schön gestalteten Naherholungsgebietes - in der Nähe der vor Kurzem neu eröffneten Stadtteilbibliothek, die ich unbedingt besichtigen wollte - diese war leider C-bedingt geschlossen, müssen wir wohl noch einmal nach Würzburg fahren, so ein Pech aber auch ;)

Unser Zimmer war einfach nur ein Traum! Ein toller, heller und offener Raum mit großen, bodentiefen Fenstern, der klar und modern eingerichtet war. Stilvolle Möbel, eine wunderbare Mustertapete und feine Details haben uns wirklich beeindruckt! Das Bad bestand quasi nur aus einer riesigen, begehbaren Dusche plus Spiegel (nur nicht ans Spiegelputzen denken jetzt!). Im Bad gab es wunderschöne Seifen-/Duschgel-/Shampoospender mit der Aufschrift "Safe water while using me" (passte außerdem hervorragend zu meiner Aufbrauchchallenge, die im September 2021 anstand und immer noch geht. Durch die letzten Aufenthalte in Hotels war ich nämlich mit zahlreichen Duschgelpröbchen versorgt, die ich jetzt irgendwie einmal aufbrauchen möchte).

Es gab zwei bequeme Ohrensessel, eine kleine Espressomaschine mit leckerem Kaffee und sogar Milch im Minikühlschrank (das hatte ich noch nie und hat mich deshalb so beeindruckt, weil ich meinen Kaffee und auch den Espresso immer mit Milch trinke und ohne gar nicht so richtig genießen kann!). Das Highlight des Zimmers (neben den schon genannten) war aber die riesige Dachterrasse mit Blick auf Würzburg. Wow! Die hat uns umgehauen, den ersten Kaffee haben wir deshalb auch gleich dort bei strahlendem Wetter draußen getrunken, in bequemen Korbsesseln mit unvergleichlicher Aussicht! Falls Ihr einmal dort nächtigen möchtet, unbedingt nach Zimmer 315 fragen! Ist wirklich jeden Cent wert!

 

Main und Umgebung

Am Nachmittag ging es dann erst einmal nach Würzburg in die Stadt (runter vom Berg) und gleich an den Main, die zahlreichen Kneipen, Cafés und Restaurant sind mir bei früheren Besuchen schon gut in Erinnerung geblieben. Am Main entlang bei wirklich schönstem Wetter haben wir spontan den Mainkutter gefunden, auf dem viel los und die Stimmung gut war. Obwohl "geschlossen" war, durften wir auf ein kleines Aperolchen drauf und kamen mit dem super netten Betreiber plus ein paar Gästen ins Gespräch. Bei Sonnenuntergang, guter Unterhaltung und leichtem Hunger ging es dann weiter durch die belebte Stadt! Wahnsinn, was hier los war! 1000 Gäste, v.a. auf der Mainbrücke selbst, die alle das Leben genossen und einen Schoppen Wein tranken! Urlaubsstimmung pur! Wir sind dann weiter in ein italienisches Restaurant namens La Piazetta, das uns am Kutter empfohlen wurde und haben dort leckeres Bruschetta und Pizza mit Wein genossen. Das tat gut nach dem langen Tag mit vielen Spaziergängen und Aperol plus Wein.

Samstag

Durch einige Empfehlungen von Die Alltagsfeierin auf ihrem Blog wollten wir ins Café Cosmo, das so einladend aussah. Leider war aber an diesem Samstag halb Würzburg dort, so dass wir einfach keinen Platz mehr bekommen haben. Auf meine Frage, ob die Bedienung denn eine schöne Frühstückslocation in der Nähe empfehlen könnte, gab sie uns den Tipp, es doch einmal im um die Ecke gelegenen Neubau zu versuchen, was für mich genau DER perfekte Frühstücksort war! Übrigens voll nett vom Café Cosmo, oder? Und da sieht man mal wieder, dass Fragen nix kostet! Der Neubau ist ein kleines, schnuckeliges Café mit super leckerem Frühstück - eine riesige Auswahl, genau recht bei unserem riesigen Hunger. Ich konnte mich kaum entscheiden zwischen Apple Pie Porridge, Rühreiern, Semmeln und Croissants und Co! Naja, schließlich habe ich mich dann doch entschieden ;) Und wie gut! Gute Musik, nette Bedienungen, stimmungsvolles Ambiente waren die perfekte Mischung dort!

Am Mittag ging es dann weiter in die Stadt, einfach bummeln und schauen, über die Mainbrücke spazieren am Mainufer entlang, dort gab es einen kleinen Kunsthandwerkermarkt. Wie gut, dass gerade meine #nobuychallenge läuft, sonst hätte ich dort sicher ein oder zwei handgetöpferte Tassen oder Teller mitgenommen - aber ich war eisern! Außerdem waren wir noch im großartig angelegten Residenz-Park, der wirklich sehenswert ist!

Netzwerken mit der Alltagsfeierin

2 FrauenAuf den Nachmittag hatte ich dann mein Date mit Bettina gelegt, sie hat das kleine Café Martinelli als Treffpunkt empfohlen - leckerer Kaffee, feine Kuchen und Cookies und einfach gemütliche Wohlfühlstimmung. Bettina und ich hatten uns bisher nur über Zoom getroffen, als ich sie für den Blog interviewt habe. Seitdem sind wir in gutem Kontakt und deshalb habe ich mich so gefreut, sie einmal live zu sehen! Was für eine tolle Frau! Wir hätten sicher noch stundenlang über ihr sehr interessantes Projekt Human Design quatschen können, mussten dann aber leider los, da der Wellnessbereich im Hotel für uns reserviert war. Jedenfalls hat sie mich gleich angesteckt mit ihrer Begeisterung darüber, hat gleich im Café noch meinen Freund treffsicher analysiert, mein Human Design Reading steht mir noch bevor, ich werde euch auf jeden Fall darüber berichten, was da rauskommt!

Zurück im Hotel

Abends ging es dann in den Sauna- und Poolbereich, der zwar sehr klein ist (mit 2 Saunen und einem Dampfbad plus einem Pool), aber dennoch zum Entspannen einlud. Den angrenzenden Fitnessbereich haben wir nicht einmal nutzen können, dann sind 2 Nächte einfach doch zu kurz, wir sind dafür einfach mehr gelaufen in Würzburg. Das Abendessen danach war echt ein Traum! Ich hatte Lachswürfel mit Kartoffeln und wildem (!) Brokkoli, ein Gedicht. Dazu gab es leckeren Wein und ein zufälliges Geburtstagsständchen für einen Gast am Nebentisch. Den Nachtisch mussten wir aus Platzgründen (im Magen) leider ausfallen lassen, aber wie gesagt: wir müssen einfach noch einmal kommen! Weil die Seele eben ab und zu mal eine Auszeit braucht!

Sonntag

Das Frühstücksbuffet am nächsten Morgen kam dann genau zur richtigen Zeit, Platz im Magen war wieder vorhanden und deshalb stand nun die Entscheidung an, was wir davon alles auswählen bzw. was leider nicht! Schinken, Käse, Lachs, Aufstriche, Pancakes, Eier in jeder erdenklichen Form, Würstchen, Obst(-salat), Müsli in gefühlt 100 verschiedenen Variationen, frische Säfte, Kaffee und Tee bis zum Abwinken, Prosecco und noch vieles mehr standen zur Auswahl. Ich hätte den ganzen Tag nur schlemmen können, anhand des Frühstücks definiere ich unbewusst oft auch den Service in einem Hotel und das Melchior Park hat hier auf ganzer Linie gepunktet bei mir!

 

Zudem waren alle im Hotel arbeitenden Menschen super nett und zuvorkommend, keine Frage blieb offen und wir wurden wirklich sehr herzlich empfangen!

Bevor es nach Hause ging, wollten wir unbedingt noch den Campusbereich am Hubland erkunden, diese ehemalige Militärgelände erstreckt sich kilometerweit und ist mit zahlreichen Spielplätzen, Freizeitmöglichkeiten, dem Campus der Uni und der Stadtteilbibliothek einen Stadtteil für sich. Wir durften Zuschauer sein, als einige Männer mit ihren Kindern ihre riesigen ferngesteuerten, selbstgebauten Autos meterweit durch die Luft fliegen ließen, das war echt ein Spaß!

 

Danach ging es wieder nach Hause. Dieses Mal nicht über die Autobahn sondern über die kleinen Dörfer und Städtchen, die sich an die Straße schmiegen und zum Teil sehr verschlafen wirkten. Also genau richtig für einen Sonntag!

Würzburg, danke für die Auszeit für die Seele, wir kommen wieder!


Werbung von Herzen, wegen Nennung aller wunderbaren Lokalitäten!

Erholte Grüße,

Eure Petra ❤

 


Regal

Auserlesenes | Oktober

Ihr Lieben! Ich danke Euch sehr für die ganzen Nachrichten - v.a. über Instagram - zu dem letzten Blogbeitrag von Auserlesenes! Meine Tipps schienen genau richtig, was für eine Freude!

Weiter geht es mit tollen Büchern, die ich im September bzw. schon vor einiger Zeit gelesen bzw. gehört** habe und euch vorstellen möchte. Dieses Mal darf ich auch drei der vorgestellten Bücher verlosen, mehr davon erfahrt Ihr auf meinem Instagram-Profil unter dem aktuellen Post zu Auserlesenes.

Jedenfalls kamen wieder einige echt gute Bücher auf die Liste, ich bin sehr gespannt, was Ihr sagt!

Let's start!

Auserlesene Bücherliebe

"Der kleine Mönch räumt auf" von Zacharias Heyes 

Mönch

Pater Zacharias Heyes, Mönch im Benediktinerkloster Münsterschwarzach, beschreibt in diesem kleinen, sehr feinen Büchlein die Aufräumerfahrungen des "Kleinen Mönchs" in seiner Zelle. Liebevoll führt uns Heyes durch seinen Mönchsalltag (der übrigens äußerst spannend ist!) - warum er diesen Weg geht und weshalb es jetzt an der Zeit ist, sein Leben und v.a. seine Zelle aufzuräumen (das Eine geht übrigens nie ohne das Andere). Schritt für Schritt skizziert er die einzelnen Schritte, die wohl jeder kennt, der schon einmal wirklich ausmisten und aufräumen wollte. Loslassen, sich selbst erkennen, sich wehren, anerkennen, dass er Hilfe braucht und diese auch annehmen kann, zu erfahren, dass alles seinen Platz (im Leben und) in der Zelle hat, dass die Ursache meist ein Zuviel an Gegenständen ist, für die es nicht genug Plätze geben kann und seine persönliche Vorgehensweise, die viel mit Sich-Fragen-Stellen zu tun hat. Ob ihn Gegenstände glücklich machen, woher diese sind, ob er sie noch braucht und wenn nicht, wohin damit. Schön zu sehen, wie er sich auf dem Weg zu sich selbst verändert, sein eigener Weg inkl. Pilgerreise wird sehr behutsam geschildert.

Fazit: Eine sehr persönliche, kurzweilige Geschichte mit guten und praktischen Tipps, die sofort zum Ausmisten und Ordnung schaffen anregen. Im Außen aufräumen bedeutet immer auch im Innen Ordnung schaffen - man darf sich Hilfe holen und ist nie alleine.

"Millionärin von nebenan" von Stephanie Raiser

Frau, oranger Pulli

Stephanie Raiser berichtet in diesem sehr persönlichen Buch von ihrem Weg zur 1. Million. Es geht um das Gesetz der Anziehung, welche Erfahrungen sie damit gemacht hat, wie sie dazu kam (durch ein Coaching). Sie nimmt uns mit in ihr Leben als Mama, als Ehefrau, als Heilpraktikerin und schließlich als erfolgreiche Unternehmerin und wie sie es geschafft hat, ihre negativen Glaubenssätze zum Thema "Geld" über Bord zu werfen und selbstbestimmt (und v.a. finanziell frei) erfolgreich zu werden. Dies beschreibt Stephanie auf sehr sympathische und liebenswerte Weise, eben als die Frau "von nebenan", mit der man bzw. frau gerne mal einen Kaffee trinken und über ihre Erfahrungen plaudern würde. Dabei ist sie äußerst humorvoll, ehrlich und authentisch, nach dem Motto "Wenn ich das geschafft habe, schafft Ihr das erst recht".

Fazit: Das Buch macht Lust darauf, seinen eigenen Weg in diese Richtung zu gehen - geht nicht, gibt's in dem Fall echt nicht. Was du denkst, kannst du erschaffen. Danke liebe Stephanie für dieses witzige, sehr inspirierende Buch, das mich um viele Erkenntnisse zum Thema Geld, Glaubenssätze und Raus-aus-der-Komfortzone bewegen reicher gemacht hat. Und ein verbaler, liebevoller A...tritt ist, um ins Tun zu kommen und mein glücklichstes Leben zu leben!

"Man nennt uns Minimalisten" von Verena Schürmann

Stuhl, Palme

Verena beschreibt ihre sehr persönliche, bewegende Lebensgeschichte vom zu vollen Keller und Dachboden, von mehr als gut gefüllten Schränken und Schubladen (und einfach allem in ihrem Haushalt) hin zur Minimalistin. Es geht ums Ausmisten - und zwar alles in ihrem Leben wird der Prüfung unterzogen, ob es noch in ihr Leben passt. Und sehr vieles passt eben nicht mehr. Dieses Ausräumen verändert ihr ganzes Leben innerhalb von einigen Jahren. Verena nimmt uns mit in alle Bereiche, begonnen vom Ordnung schaffen, weiter mit plastikfrei leben, veganer Ernährung, ihre Pilgerreise, Digitales, die Infragestellung von Kosmetik und überhaupt ganz vielen nötigen bzw. unnötigen Dingen mehr. Dabei ist sie niemals dogmatisch oder belehrend, im Gegenteil. Ihr Weg ist ein Vorbild für mich - ich denke in sehr vielen Ansichten sehr ähnlich und bin auf meinem Weg zu einem Leben, in dem Dinge nicht mehr die bedeutende Rolle spielen, wie sie uns aber laut der Konsumgesellschaft vorgegaukelt werden. Fokus auf das Wesentliche im Leben - und das lebt sie einfach, und das im positivsten aller Sinne. Die Empfehlung der Dokumentation EARTHLINGS hat übrigens auch mich und meine Einstellung gegenüber Vielem verändert, danke liebe Verena!

Fazit: Dieses Buch hat wirklich mein Leben verändert - ein Augenöffner in so vielen Bereichen (seitdem benutze ich z.B. keine Creme mehr, weil sie nicht nötig ist und wohl nie war; vegetarische/vegane Ernährung spielt eine immer größere Rolle uvm.). Meine #nobuychallenge hat u.a. auch mit dem Lesen dieses Buches zu tun, weil auch hier das bewusste Weglassen wieder zu einem bewussten Konsum führen wird - und das ist doch letztendlich das Ziel: das Leben bewusst leben und genießen.

"Die letzten Tage von Rabbit Hayes" von Anna McPartlin

Blumen

Es geht um die junge Rabbit, die nur noch 9 Tage zu leben hat, denn sie hat Brustkrebs und zahlreiche Metastasen. Diese letzten Tage verbringt sie im Hospiz und man erfährt neben ihrer Lebens- und Leidensgeschichte sehr viel über ihre Familie. Das Buch war eine Achterbahn verschiedenster Gefühle - Spaß haben, glücklich sein, Trauer, Leid, Kummer, Liebe... Alles dabei! Ich habe selten so viel gelacht und geweint bei einem Buch.

Fazit: Durch meine persönliche Geschichte und die Familienerfahrungen mit dem Thema Krebs war dieses Buch dennoch wie eine Heilung - weil das Leben im Vordergrund steht, nicht der Tod. Weil sich wieder zeigt, auf was es ankommt - auf die Liebe, die Familie, den Zusammenhalt, das Leben.

"Der Alchimist" von Paulo Coelho

Mann, vermumt

Paulo Coelho erzählt vom jungen Santiago, der als andalusischer Hirte durch die Lande reist und davon träumt, in Ägypten einen Schatz zu finden. Auf dieser Reise begegnet er vielen Menschen, die ihn durch "lustige Zufälle" bei der Verwirklichung dieses Traumes unterstützen. Dabei lernt er die Sprache des Lebens kennen, hört immer mehr auf seine Intuition, vertraut seiner Seele und taucht in die Liebe ein. Und die "Schätze", die er dabei findet, hätte er sich in seinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können!

Fazit: Was für ein bezauberndes Buch (übrigens eines der wenigen Bücher, das ich mehr als einmal gelesen habe!), das einen lehrt, an Zeichen zu glauben, diese zu sehen und jeden Moment zu genießen - ganz im Hier und Jetzt, nicht gestern und nicht morgen.

 


 

Nun wünsche ich euch ganz viel Spaß beim Lesen meiner "Auserlesen", bitte gebt mir doch gerne Feedback, falls Ihr schon etwas davon gelesen haben solltet bzw. eines der Bücher kaufen werdet! Ich bin voll neugierig, wie euch meine Blogserie hier gefällt und ob Ihr ein paar Tipps für euch mitnehmen könnt! Außerdem freue ich mich natürlich auch immer über Tipps zu Büchern, die ich "unbedingt" mal lesen muss! Meine Must-Read-List wächst stetig an!

Erlesene Grüße,

Eure Petra ❤


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Bunte Tüten

Einfach mal nicht kaufen, was man nicht braucht

Bunte Tüten

Einfach mal nicht kaufen, was man nicht braucht - ab dem 1. Oktober 2021 ist es soweit! Meine #nobuychallenge steht an! Und ich freue mich drauf! Im ganzen Oktober wird nichts gekauft, was ich nicht brauche - und ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: vielleicht würde ich das sogar "brauchen", will mich aber im Oktober ganz bewusst auf das bewusste Konsumieren fokussieren, indem ich nichts kaufe. Klingt das verwirrend für dich? Sicher - das ist meine pure Absicht 😉 Deine Aufmerksamkeit hab ich nun, oder?

Diese #nobuychallenge ist der Auftakt einer ganzen Reihe von Challenges, die ich mir für das nächste Jahr vorgenommen habe. Mein Laufprojekt, das ich ein ganzes Jahr am Stück durchziehen wollte, ist gescheitert, weil ich mir einfach zu viel wollte. Dieses Mal möchte ich es besser machen, verträglicher und leichter für mich. Deshalb habe ich beschlossen, die Dinge, die ich innerhalb eines Jahres erreichen und verändern möchte, auf 4-wöchige Challenges aufzuteilen - weil 4 Wochen halt einfach immer gehen. 4 Wochen nix kaufen? Sollte gut machbar sein, oder? Weil danach "dürfte" ich ja rein theoretisch wieder - wenn ich dann noch will. Ich weiß aber, dass Routinen zwischen 21 und 60 Tage brauchen, um sich zu etablieren. Also sind 4 Wochen ein guter Zeitraum, um so viel wie möglich zu lernen über mich, wie ich mich verhalte, wenn ich doch "rückfällig" werden sollte.

Mein Jahr in Challenges

Somit also nun willkommen zu meiner 1. Challenge, in den nächsten Monaten wird es also noch viele weitere geben, ich halte dich außerdem auf dem Laufenden, wie ich mit den "alten", die ich immer mehr in mein Leben integrieren möchte, vorankomme. Weil ich mich gefragt habe, wo ich in 1 Jahr stehen will, auf was ich dann stolz zürckblicken möchte... Dazu wird es mal einen extra Blogartikel geben, hat viel damit zu tun, wie ich leben will, was ich in meinem Leben erleichtern möchte.

Hier ein kleiner Vorgeschmack, was da alles noch so kommen wird

  • 1 Monat plastikfrei leben, ganz nach den Büchern von Nadine Schubert (Besser leben ohne Plastik), Anne Mäusbacher (Beachcleaner) und zahlreichen anderen Vorbildern
  • mich 1 Monat vegan ernähren
  • 1 Monat tägliche Bewegung
  • uvm. - bleibt gespannt und neugierig

Warum nun eine #nbc?

Von No-buy-Challenges (der Einfachheit halber kürze ich diese jetzt so ab: #nbc) lese ich immer wieder bei Instagram, außerdem bei zahlreichen Bloggern zum Thema Minimalismus und Frugalismus. Warum sprechen mich die so an? Weil es hier darum geht, den Kopf freizumachen vom Konsumieren, um sich bewusst anderen Themen zu widmen. Zum Beispiel dem Thema, wie ich eigentlich leben möchte - unabhängig vom Konsumieren. Wer bin ich, wenn ich nix konsumiere. Wer bin ich, WEIL ich konsumiere, warum konsumiere ich überhaupt (z.B. um etwas zu kompensieren, was mir eigentlich fehlt), was brauche ich eigentlich im Leben, um glücklich zu sein, was ist überhaupt Glück, bin ich glücklich? Fragen über Fragen stelle ich mir sehr gerne, denn die Beantwortung führen mich immer ein Stück näher an mich selbst heran.

Ja, natürlich spart man auch Geld, was v.a. aus frugalistischer Sicht ein großes Pro darstellt. Natürlich ist es auch eine Platzfrage, was die Minimalisten dafür begeistert. Neben all diesen Vorteilen hat es für mich aber noch viele weitere lohnenswerte Aspekte, die ich hier gerne mit dir teilen möchte und dich so vielleicht zum Mitmachen anstiften kann.

Weitere Vorteile einer #nbc

  • Zeitersparnis
    • für Vielshopper (v.a. das Online-Shoppen kostet viele Stunden am Smartphone, in denen man viele 1000 verlockende Angebote durchscrollen muss - wohlgemerkt bei zahlreichen verschiedenen Shops)
    • kein Vergleichen von Preisen und Shops für diverse Artikel, die man angeblich braucht und bei denen man irgendwie nur frustriert zurückbleibt, weil man doch nicht das beste Angebot gefunden hat, weil das nächste schon um die Ecke lauern kann
    • endlich Zeit für die wichtigen Dinge (nämlich für uns, für unsere Lieblingsmenschen, für Hobbys, für dein Sidebusiness oder das Ehrenamt, das du schon lange angehen wolltest)
  • Kreativität fördern durch Nutzen von Dingen, die schon da sind bzw. ein Herstellen von guten Alternativen
    • z.B. unterschiedliche Kombinationsmöglichkeit von Kleidungsstücken ausprobieren, die man eh hat und evtl. kaum getragen hat bisher
    • Testen von Weglassen (braucht man z.B. wirklich zahlreiche Cremes, Tuben, Tiegel usw., oder geht es evtl. auch ohne?)
    • Neudekorieren von Accessoires aus dem eigenen Bestand bzw. Garten
  • "Fokus Baby"
    • voller Fokus auf das, was man gerade tut, ohne abgelenkt zu sein von dem, was man als nächstes kaufen möchte oder muss, um en vogue zu sein (glaub' mir, wohl keiner schaut dich so genau an, ob du schon wieder die gleiche Hose anhast, jeder Mensch ist so mit sich selbst beschäftigt, dass man viel zu viel Wert darauf legt, was andere denken könnten und es eh nicht tun)
    • keine Konzentration auf Dinge, die man noch braucht, sondern auf die, die man schon hat
    • Nutzen und wiederentdecken der vorhandenen Dinge, die vielleicht nicht mehr beachtet wurden bzw. in Vergessenheit geraten sind
    • Überlegen, welche Sachen man zukünftig tatsächlich braucht
    • Wer bin ich, wenn ich nichts Neues kaufen kann/möchte/darf? "Bin" ich mein Style, mein Dekowahn, meine Badezimmerkosmetik? Oder wer bin ich am Ende "ohne" all das?
  • Finanzen
    • Ersparnis von einigen Euros, indem man nichts kauft (und plötzlich hat man Potential, um endlich in ETFs zu investieren oder für die Urlaubsreise zu sparen, obwohl man vorher dachte, dass da nix übrig bleibt)
    • Übersicht über meine Finanzen und Erholung des Kontos, wenn plötzlich nicht mehr zahlreiche PayPal-Abbuchungen mehr getätigt werden
  • Platz
    • tut es am Ende meinen Räumen gut, wenn nichts mehr dazu kommt? Vielleicht spornt es mich an, die vorhandenen Dinge besser zu nutzen bzw. vielleicht brauche ich auch hier weniger? So eine Challenge hat schon manch einen zum kompletten Ausmisten angeregt, weil man sieht, wie wenig man eigentlich wirklich braucht zum Glücklichsein - und genau darum geht es doch, oder? Nur die Dinge zu besitzen, die einen glücklich machen

Sicher gibt es noch viele weitere Vorteile dieser Challenge, davon werde ich dann einfach im Nachgang berichten.

Wie will ich vorgehen bei der No-buy-Challenge im Oktober?

Ich habe mir einige Kategorien überlegt, bei denen ich einen Stop-Knopf drücken möchte. Diese Kategorieren "stressen" mich am meisten, so dass ich hier einfach erst einmal nichts mehr kaufen möchte. Alles (und noch viel mehr), was ich brauche für meinen täglichen Alltag, habe ich daheim. Im Vorfeld habe ich mir endlich einen Rasierhobel gegönnt, was ich schon so lange wollte. Nun sind nämlich alle Klingen meines herkömmlichen Rasieranbieters aufgebraucht, hier war gefühlt alles aus Plastik und darauf will ich zukünftig immer mehr bewusst verzichten.

Der September stand ganz im Zeichen des Aufbrauchens (#aufbrauchenstattneukaufen), bei der ganz viele von Euch bei Instagram mitgemacht haben. Allerdings wird das weit über den September und sogar bis Ende des Jahres dauern, bis ich all die Sachen aufgebraucht habe, die ich zukünftig nicht mehr nutzen möchte. Diese Aufbrauchchallenge war quasi meine persönliche Vorbereitungszeit für die #nbc, da es eben von vielen Sachen noch viel zu viel gab (ich sag nur Duschgel-Pröbchen aus Hotelaufenthalten in rauen Mengen). Ja, man könnte vieles davon sicher auch verschenken oder weggeben, ich wollte aber da durch, damit ich diese Learnings für mich abhaken kann. Memo an mich: ich brauche keine Duschgel-/Shampoo-/Bodylotiongoodies mehr aus Hotels mitnehmen, auch wenn sie schön aussehen! Weil ich zukünftig wieder auf ein Seifenstück umstellen mag. Dieses Aufbrauchen ist in meinem Fall der unbequemere Weg, den ich aber gehen möchte.

No-buy-Challenge-Kategorien, die im Oktober eine Konsumpause erhalten:

  1. Bücher
  2. Zeitschriften
  3. Wohnaccessoires
  4. Kosmetikartikel
  5. Kleidung

Weshalb es genau diese Kategorien sind? Weil es für mich die wichtigsten sind, in denen ich am Anfälligsten bin...Ich werde diese nach Schwierigkeitsgraden absteigend auflisten:

1 Bücher

Buch

Tja, was soll ich sagen: Ich bin Bibliothekarin und liebe Bücher einfach (von Berufswegen, deshalb bin ich ja Bibliothekarin geworden). Ein tolles Cover, eine gute Rezension sprechen mich sofort an nach dem Motto: "Will ich haben, will ich lesen!". Gerade für meine neue Blogartikelserie AUSERLESENES bin ich natürlich immer auf der Suche nach guten Büchern. Jedoch habe ich mir nun einen Buchkaufstop verordnet, weil ich Bücher eigentlich nicht besitzen muss. Ich liebe sie so oder so - ob als geschenktes, geliehenes oder gekauftes Buch - die Herkunft ist eigentlich egal. Da ich in meinem Bücherschrank auch noch einige Exemplare habe, die ich noch nicht gelesen habe, will ich diesen jetzt erst einmal eine Chance geben. Zudem bin ich ja begeisterte Nutzerin der Stadtbibliothek in Nürnberg und habe da einen reichen Schatz an riesiger Auswahl (für einen geringen Jahresbeitrag erhältst du unzählig viele Medien wie Bücher, DVDs, Zeitschriften, Spiele usw.). Und viele bücherliebhabende Menschen in meinem Umfeld versorgen mich außerdem mit Literatur - dennoch wird es eine "schwere" Aufgabe, weil die Versuchung einfach sehr groß ist.

 

2 Zeitschriften

Kaffee, Zeitschrift

Mindestens genauso liebe ich neben den Büchern Zeitschriften. Während des Studiums war ich für einige Zeit im Zeitschriftenlesesaal der Bayerischen Staatsbibliothek - das war der Himmel auf Erden! Alle erdenklichen Blätter gab es da, ich mag einfach diese bunten, inspirierenden Journale, die man prima zum Kaffee genießen kann. Dort finde ich immer Impulse, die mich inspirieren. Es gab eine Zeit (vor einigen Jahren), da hatte ich mehrere Zeitschriftenabos, so dass fast jede Woche mindestens eine neue Zeitschrift in den Briefkasten flatterte und ich mich schon drauf freute, in ihr zu blättern und zu schmökern. Auch zu dieser Zeit begann ich aber mit der Aufräumerei, der Minimalismus wurde immer präsenter in meinem Leben und die Zeit auch etwas begrenzter (durch zahlreiche Coachings und To Dos für die Aufräumerei). Plötzlich machten mir die Zeitschriftenstapel ein schlechtes Gewissen, weil ich mich ihnen nicht gebührend widmen konnte - genau das wollte ich ja nicht. Ich wollte sie nicht lesen "müssen", damit sie abgearbeitet sind oder schnell-schnell durchblättern. Also kündigte ich spontan ALLE Abos und kaufe mir seitdem nur noch ausgewählte Magazine. Dennoch ist es hier genauso, die Stadtbibliothek und auch Nachbarinnen verleihen hier gerne an mich. Also keine Not eigentlich, oder? Schwierigkeitsgrad: 2 - eigentlich 1b 👌

3 Homeaccessoires
Teller, Löffel

Mit Tassen, Schüsselchen, Vasen, Kissen, Kerzen und Co. ein schönes Zuhause zaubern ist genau mein Ding. Und weißt du was? Genau das habe ich daheim - ein wunderschönes, gemütliches Reich, in dem ich mich (und auch alle meine Mitbewohner und Gäste sich) sehr wohlfühlen, ich brauche also nix mehr dazu. Hier freue ich mich tatsächlich aufs Umdekorieren, aufs Ausprobieren mit Naturmaterialien, die ich beim Spazierengehen finde, auf weniger statt auf mehr. Hier ist es einfach nur wichtig, die entsprechenden Läden zu vermeiden, zumindest am Anfang, um nicht zu leiden bzw. rückfällig zu werden (ok, so schlimm ist es auch wieder nicht, aber ich mag eben diese kleinen schönen Dinge, die sofort für Behaglichkeit sorgen, gerade jetzt, wo es draußen ungemütlicher wird). Ich seh' schon, ich werde noch zur kreativen Bastelqueen!

4 Kosmetik

Creme, Tiegel

Diese Kategorie dürfte überhaupt nicht mehr schwer werden. Vor einiger Zeit habe ich das Buch "Man nennt uns Minimalisten" von Verena Schürmann (alias minimalistic.verena, die ich auch schon einmal interviewen durfte) gelesen und ein Teil davon beschreibt u.a. den Umgang mit Kosmetik. Da ich jahrelang auf der Suche nach der immer besten Kosmetik für mich und meine Haut war (v.a. eine Augencreme habe ich immer gesucht und nie gefunden, außerdem trifft die Werbeindustrie hier scheinbar genau meinen Nerv), habe ich danach kurzerhand beschlossen, genau wie Verena die ganzen Cremes einfach einmal wegzulassen und der Haut eine Auszeit davon zu gönnen. Und überraschenderweise lebe ich noch, meine Haut ist gut und erholt sich gefühlt täglich mehr von der jahrzehntelangen Cremerei. Da ich wieder auf das Waschen mit Seife übergehen möchte, trocknet die Haut auch nicht mehr so aus und benötigt deshalb kein Schmieren. Eigentlich wollte ich ja noch alles aufbrauchen, momentan ruht das aber, weil ich es gar nicht mehr zu brauchen scheine. Hier gilt wirklich das Motto "Weglassen ohne Verzicht". Ich schminke mich dezent, hierfür habe ich alles im Haus, die "Gefahr" ist hier also nicht allzu groß, weil ich genau weiß, was ich brauche - nicht mehr und nicht weniger.

5 Kleidung

Schuhe, Hose

Kleidung habe ich genug. Punkt. Auch hier freue ich mich auf die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten, bei denen ich kreativ werden möchte. Meinen Style habe ich auch gefunden, hier hat mir u.a. die liebe Julia Provenzano geholfen, diesen zu finden. Sportlich, dennoch schick und leger soll es sein und genau diese Teile habe ich auf meiner Kleiderstange. Ausprobieren, neu stylen und kombinieren ist angesagt, Sommerkleider mit groben Strickpullis, dazu Strumpfhosen und Boots sind im Trend und den finde ich total lässig - passt es doch genau zu der minimalistischen Lebenseinstellung, die Dinge zu verwenden, die ich habe. Und etwas noch cooleres draus zu zaubern. Deshalb ist der Schwierigkeitsfaktor hier nicht allzu hoch - Stand heute, ich nehme euch mit!

 

Der Plan ist keinen Plan zu haben - außer nix zu kaufen

Das ist also mein Plan für den Oktober - dieses Mal bewusst nicht als Jahreschallenge ausgelegt, da ich einfach mal sehen möchte, wie es läuft. Es soll kein Zwang sein und strikt nach Plan gehen, sondern in mein Leben passen und mich einfach mal wieder zum bewussten Konsumieren anregen. Kaufentscheidungen zu überdenken und sie vielleicht sogar hinfällig zu machen, weil ich in meinen eigenen Sachen "shoppen" gehen kann. Meine Dinge wieder mit offenen Augen zu betrachten, mich auf wichtigeres als auf Dinge überhaupt zu konzentrieren - nämlich auf mich, das Leben, meine Menschen.

Bewusst konsumieren ist angesagt

Wenn ich auf den Kontoauszug schaue und Beträge über PayPal abgebucht werden und ich im ersten Moment gar nicht mehr weiß, wofür das überhaupt war, hat das eben nichts mit bewusst konsumieren zu tun. Aber so ein Reset tut oft gut im Leben - die #nbc ist wie das Fasten bei der Ernährung - bewusst gar nichts essen, damit es danach wieder schmeckt und ich dankbar und froh bin für das, was ich habe. Und mir zukünftige Ausgaben besser überlegen werde, ob sie tatsächlich nötig sind. Und meine eigenen Dinge wieder mehr wertzuschätzen, kreativ zu werden und neu zu erfinden, was mir gefällt.


Wie ist es bei dir? Hättest du Lust, da mitzumachen? Könntest du dir vorstellen, dich dem bewusst einmal auszusetzen, auch bzw. WEIL es evtl. wehtut? Weil uns dadurch bewusst wird, wie unbewusst wir doch oft funktionieren und handeln. Ich würde mich freuen! Ich denke außerdem, dass ich diese Challenge auf jeden Fall über den Oktober hinaus verlängern möchte. Das entscheide ich dann aber einfach spontan Ende Oktober. Und dann kommt auch schon die nächste Challenge dazu...Falls du dabei sein möchtest, schick mir gerne deine Handynummer, dann kann ich dich per WhatsApp mit Infos und Inputs versorgen - gemeinsam ist es doch immer etwas leichter, oder?

Lass' uns wieder bewusst leben - in allen Bereichen!

Aufgeräumte Grüße,

deine Petra ❤