Blume wächst durch Asphalt

Weniger, aber besser

Weniger, aber besser? Was ist damit denn nun wieder gemeint? Gestern habe ich einen wunderbaren Instagram-Post von der lieben Verena Schürmann gesehen, der in mir den finalen Stein ins Rollen gebracht hat. Doch von Anfang an ...

Seit einiger Zeit häufen sich hier die "Baustellen", was mir gar nicht gefällt. Ausschlaggebend ist eine Situation in meinem privaten Umfeld, die ich nicht kontrollieren kann - ich schreibe bewusst kontrollieren, da ich die Situation nicht im Griff habe. Ein mir sehr wichtiger Mensch ist schwer krank und bedarf meiner emotionalen und physischen Hilfe, was mich sehr mitnimmt. Du glaubst gar nicht, durch welches Gefühlsauf und -ab ich seit Monaten gehe, wie eine Achterbahnfahrt, nur nicht so schön. Diese Situation tut eigentlich hier auch gar nichts zur Sache, außer dass sie mich eben sehr beeinträchtigt, mir Tag und Nacht gefühlt Gedanken und Energie kostet, mich schlecht schlafen lässt und eben mitnimmt, weil ich nichts tun kann. Und genau dieses Nichts-Tun-Können macht mich ziemlich fertig - ich, ein Mensch der das, was nicht passt, verändern möchte. Seit einigen Jahren lebe ich dieses selbst bestimmte Leben, in dem ich selbst den Ton angebe, in dem ich Dinge ausgemistet habe und auch Menschen, die mir nicht mehr gut taten. Und diese selbst gewählte Freiheit genieße ich doch sehr. Das heißt im Umkehrschluss eben auch, dass ich normalerweise nicht jammere und mich nie als ein Opfer meiner Umstände sehe.

Und nun? Ist es so, dass ich durch diese Situation, durch die bedrohliche Krankheit in meinem direkten Umfeld, sehr in einen Sog gezogen werde, der mir natürlich gar nicht gefällt. Wem gefällt das schon? Dennoch weiß ich natürlich auch, dass Krankheiten, der Tod und andere schlimme Dinge eben zum Leben gehören. Klar. Und davon habe ich auch schon genug mitgemacht, bin gewachsen, habe gelernt. Und dieses Mal ist es aber so, dass zu allem noch ein großer zeitlicher Aufwand kommt, neben den o.a. emotionalen und psychischen Auswirkungen. Mein ohnehin durchgetaktetes Leben gerät im wahrsten Sinne aus dem Takt. Diese vielen Stunden physischer Anwesenheit im Krankenhaus (plus Anfahrt und Testen) waren in meinem engen Zeitkorsett an "Verpflichtungen" (ich nenne es Leben)

  • Hauptjob
  • gut florierendem Nebenbusiness (meine Aufräumerei)
  • meinem Sohn
  • dem Haushalt
  • zwei Katzen
  • einem Partner
  • meinem Freundeskreis
  • Sport (was genau ist das?)
  • Zeit für mich (lesen, schreiben uvm.)
  • weiterhin ausmisten im Außen

nicht vorgesehen, weil kaum möglich. Auch mein Tag hat ja bekanntlich zum Glück nur 24 Stunden ;)

Was sind denn nun die Baustellen?

Nun also zu meinen "Baustellen". Ich liebe die Aufräumerei und fast alles, was dazu gehört. V.a. natürlich das Coachen, das Motivieren und Begeistern für ein ordentliches, aufgeräumtes Leben, für Minimalismus in allen Lebensbereichen (ich kann dir hierzu übrigens von Herzen Becoming Minimalist empfehlen). Das Schreiben von Blogartikeln, das Lesen (und Rezensieren) von Büchern... Aber irgendwie nimmt das alles überhand (lustiges Wort, oder?). Und so passend, weil ich manchmal das Gefühl habe, einfach zu viele Bälle in der Luft zu haben. Jonglieren mit mehreren Bällen klappt schon, aber irgendwann klappt es nicht mehr gut, weil man keinem Ball mehr die nötige Aufmerksamkeit geben kann, man "arbeitet ab", hat wenig Zeit für jeden und schleust nur durch. Meine mir selbst auferlegten Pflichten werden mir also einfach zu viel! Zu viele Bälle kann und will ich nicht mehr jonglieren. Deshalb dürfen nun einige davon gehen, nein: sie müssen! Denn ich will weiterhin das tun, was mir richtig Spaß macht. Und mein Motto war in der Vergangenheit ganz oft: ganz und gar oder gar nicht.

Auserlesenes als Beispiel

Ein Beispiel zur Verdeutlichung: meine Auserlesenen. Ich habe wie eine Wilde zahlreiche Autor*innen und Verlage angeschrieben, weil ich plötzlich lauter interessante Bücher gesehen habe, die ich unbedingt lesen wollte. Und versteh mich nicht falsch: Da war kein Buch dabei, das es nicht wert war. Alles coole, interessante, lesenswerte Bücher, die mich bereicherten, mich Dinge lehrten, die ich nicht missen möchte. Dennoch war mein innerer Monk gleich wieder parat und sagte: Kannst ja die Bücher gleich rezensieren und Blogartikel darüber schreiben, außerdem die doppelten Exemplare bei Instagram verlosen. Gesagt, getan. Der innere Monk war lange Zeit sehr stark. Aber dass all die Aufgaben, die neben dem Lesen dazu gehören, um einen Blogartikel zu schreiben und zu veröffentlichen usw., echt gewaltig sind, hat mich mit der Zeit wirklich gestört. "Eigentlich", ursprünglich, wollte ich doch einfach nur gute Bücher lesen, Spaß dran haben und - wenn sie gut waren - anderen Menschen empfehlen. Irgendwie bin ich da wohl übers Ziel hinaus geschossen, habe mir selbst den Druck auferlegt, alle 4 Wochen etwas zu veröffentlichen. Und genau das ist letztendlich mein Verhängnis geworden (die Auserlesenen sind übrigens nicht das alleinige Übel, keine Angst). Sondern das Einführen einer Gewohnheit, die ich so auf Dauer gar nicht halten kann (und nebenbei bemerkt: auch niemand von mir erwartet oder fordert).

Erkenntnisse über Erkenntnisse

Merkst du was? Sicher hast du auch so Verpflichtungen, die du dir auferlegst und kein Mensch am Ende mitbekommt. Wäre doch ziemlich entspannt, mal alles zu überprüfen, was so läuft, oder? Bei mir war das ja Mitte/Ende Februar der Fall, da hatte ich während meiner Corona-Erkrankung plötzlich eine Wahnsinnserkenntnis, nämlich dass mir alles zu viel wird. Daraus ist übrigens spontan der Workshop Frühjahrsputz für die Seele entstanden und aus diesen daraus gewonnenen Erkenntnisse gleich eine ganze Reihe (Raus aus der Komfortzone und GET SHIT DONE) - so kennt man mich eben ;) Die Aufzeichnungen kannst du dir übrigens gerne noch buchen, die Feedbacks der Teilnehmenden waren echt grandios!

Vom Jonglieren meiner Baustellen

Ok, man könnte meinen, ich hab nichts daraus gelernt (schließlich ist es jetzt Mai). Oh doch, manchmal braucht es einfach ein bisschen, bis eine Erkenntnis vom Kopf in den Bauch gerutscht ist. Bis sie "angekommen" ist. Weil es wieder ging, weil ich zeitlich etwas umgestellt habe. Doch das Umstellen, das Managen von Bällen macht aus dieser Vielzahl nicht weniger. Man jongliert lediglich in einer anderen Reihenfolge. Und das könnte sicher jedes Kindergartenkind beantworten, dass das Umstellen der Verpflichtungen zu keiner Erleichterung führt. Das "Sammeln" von all diesen Erkenntnissen (z.B. dass mich Instagram sehr oft wirklich stresst, dass ich oft schon in Posts "denke", dass ich Szenen aus meinem Alltag "bildlich" für Beiträge beurteile, dass ich einfach viel zu viel Zeit mit dem Smartphone verbracht habe, dass ich immer mal "schnell" noch was schauen wollte und dann gefühlte Ewigkeiten dort verbrachte usw.) hat mich dazu bewegt, nun erst einmal eine Instagram-Pause einzulegen. Weil Instagram für mich seit Beginn DER Kanal war, über den ich mit dem Außen kommuniziert habe. Mein Sprachrohr nach draußen sozusagen. Natürlich habe ich auch diesen Blog hier, aber die Reichweite auf Instagram ist viel größer - und der Preis ist eben eine ständige Erreichbarkeit, ein ständiges Online-Sein, um im Algorithmus zu bleiben. Dazu darf man fleißig liken und posten und kommentieren, mich stresst es gerade schon beim Schreiben. Und das will ich einfach nicht mehr. Ich will Menschen berühren, die mich zufällig (ich glaube ja nicht an Zufälle) finden, die ich inspirieren und begeistern kann, dass sie ihre Leben ausmisten und Zeit haben für das Wesentliche. Nicht, weil ich den "richtigen" Hashtag getroffen habe.

Verena Schürmann von minimalistic.verena hat mich gestern mit ihrem Beitrag deshalb genau ins Herz getroffen mit dem, was sie schrieb. So dass ich noch während des Lesens beschlossen habe, mal eine Pause einzulegen. Instagram ist nett, ich habe wirklich ganz tolle Kontakte darüber geknüpft bzw. vertieft (z.B. Verena, Bettina von Die Alltagsfeierin, Daniela Otto, Johanna von einfachachtsam_sylt, Christof Herrmann von einfachbewusst.de, Anne von beachcleaner, Chrissie von tellyventure, Thekla Wilkening, Annemarie Miesbauer, Bianca Stäglich von stilfrage, Anja von Schminktante, Celine von Book of Finance, Catt, Chrissi von Tante Frida, Frl Ordnung, Nadine Schubert, Greta Silver, Katharina Heilen, und so viele Menschen mehr -und was war das für eine Freude!!!) Und auch hier war meine monatliche Interviewreihe eine von mir auferlegte Verpflichtung, so dass ich die einzelnen Interviews schon gar nicht mehr so richtig genießen konnte.

Blume wächst durch Asphalt

Wie geht es nun weiter?

Weil ich genau das wissen will, wie es weiter geht, muss und möchte ich in mich gehen. In mich gehen und wachsen, so wie die Blume auf dem Bild. Die sich ihren Weg bahnt, den man eben nicht immer genau planen kann (ich so, früher. Ok, bis gestern eigentlich). Sondern es darf viel mehr intuitiv geschehen, es muss nicht gleich alles einen wöchentlichen / monatlichen Rhythmus bekommen, der mich dann stresst. Ein Human Design Reading bei der lieben Bettina von Die Alltagsfeierin (das ich übrigens von Herzen empfehlen kann) hat gezeigt, dass ich der Typ Reagieren bin. Ich dachte immer, dass ich initiiere, das stimmt aber nicht ganz. Ich reagiere auf etwas von außen (z.B. einen Kommentar, auf etwas, das ich gesehen habe, eine Intuition, eine Not, eine Frage) und dann fühlt sich das Ganze rund und stimmig an. All das, was ich mit viel Plan und Struktur über Wochen und Monate vorab initiiere, stresst mich dann mit der Zeit. Scheinbar möchte ich mich über längere Zeit einfach nicht mehr so binden, schließlich ist alles im Wandel und wer weiß, ob ich in 4 Monaten noch genauso brenne für die Sache. Und genau deshalb steht nun noch mehr in mich blicken auf dem Programm, draußen sein, mit Lieblingsmenschen unterwegs sein, viel viel viel mehr offline sein statt online und vieles mehr. Einfach das tun, was mir gut tut. Und dazu gehört natürlich auch weiterhin das Coachen meiner wundervollen Kundinnen. Die will ich weiterhin vor Ort bzw. online motivieren, aber eben nicht mehr alle pauschal bei Instagram, was ja letztendlich eh nicht geht.

Weniger, aber besser

Weil viel eben nicht viel hilft, weil weniger einfach besser ist in vielen Bereichen und ich nicht mehr auf allen Hochzeiten mittanzen muss. Ich suche mir einfach die schönsten Hochzeiten / Orte aus und dort bin ich dann dort - und zwar zu 100 %. Mit all meiner Aufmerksamkeit und Liebe und allem, was ich geben möchte. Ich will ein Buch schreiben, in dem Tempo, in dem ich es möchte. Dann, wenn die Ideen kommen, dann wenn ich Lust dazu habe. Und die habe ich, bisher war einfach die Zeit knapp für das Beheben der "Baustellen".

Instagram bleibt natürlich eine tolle Kontaktmöglichkeit, um mit vielen tollen Menschen ins Gespräch zu kommen, um mich auszutauschen, um zu inspirieren. Aber keine "Verkaufsplattform", auf der ich nach bestimmten Regeln mitspielen muss. Just for fun soll hier die Devise sein. Nicht mehr regelmäßig (sorry an alle, die mich hier so unterstützt und verfolgt haben), sondern intuitiv und dann, wenn es was zu sagen gibt. Nicht weil es heute passend wäre etwas zu sagen...


In diesem Sinne aufgeräumte Grüße, vielleicht hast du ja die eine oder andere Erkenntnis für dich mitgenommen, die dir das gleiche Übel spart -
deine Petra 🎈


Regal

Auserlesenes | Mai

Ich freue mich sehr, euch auch im Mai wieder wundervolle Bücher präsentieren zu dürfen! Was für ein Lesestoff, ich bin gespannt, was Ihr sagt!

Natürlich freue ich mich auch wieder über euer Feedback zu den Büchern und über Tipps zu Titeln, die ich unbedingt einmal lesen sollte! Ich darf übrigens alle der hier vorgestellten Titel verlosen, ein ganz wunderbares Bücherpaket erwartet euch! Alle Details des Gewinnspiels findet Ihr auf meinem Instagram-Profil. Macht mit, sichert euch wundervolle Bücher und habt Spaß am Lesen!

Also: Los geht's!

AUSERLESENE BÜCHERLIEBE

"Niksen - Wie man Glück im Nichtstun findet" von Annette Lavrijsen

Frau, die sich auf dem Rücken im Wasser treiben lässtDieses Buch von Annette Lavrijsen inspiriert dazu, einmal (bzw. täglich) aus der schnelllebigen, ergebnis- und erfolgsorientieren Gesellschaft auszusteigen. Niksen als Lebensphilosophie, wie es die Niederländer tun, wird hier zum erstrebenswerten Zustand. Das bewusste Nichtstun, sich die Zeit zu nehmen und fünf mal gerade sein zu lassen wird wirklich schmackhaft beschrieben. Weil es nämlich gut tut, gesund und glücklich macht - und lustigerweise genau dadurch letztendlich auch produktiver macht: quasi indirekt! Annette gibt so viele Praxistipps (eigentlich irgendwie traurig, dass es das überhaupt braucht, oder?) gespickt mit tollen Übungen, so dass man gerne Löcher in die Luft starren möchte. Sie ermutigt uns dazu, faul zu sein - es muss nämlich nicht immer ein "Produkt" dabei rauskommen, wenn wir etwas tun.

Fazit: Ein tolles Buch, das mich sehr berührt und "erwischt" hat. Niksen-Pausen gehören ab sofort zu meinen festen Alltagsroutinen (Happy Routines).

"Natur für deine Haut" von Mareike Peters

Frau mit Apothekerflaschen und Pipette im GartenIn diesem liebevoll gestaltetem Buch beschreibt Mareike Peters, die Gründerin von Naturkosmetik München, ihren ganz persönlichen Weg zur Naturkosmetik. Durch eigene Hautprobleme (die Not macht eben erfinderisch!) kam sie dazu, ihre Haut und die Funktion besser verstehen zu wollen. Sie beschäftigte sich mit pflanzlichen Wirkstoffen und deren Wirkungsweisen und rührte Produkte für die eigene Hautpflege an. Mareike gibt zahlreiche wertvolle Informationen zu vielen Pflanzen und Inhaltsstoffen, sie beschreibt die unterschiedlichen Hauttypen und die dafür nötige Pflege und liefert unglaubliche Rezepte zum Selbstherstellen von Naturkosmetik.

Fazit: Tolles Buch, das Lust aufs Selbstanrühren macht - gerade in diesen Zeiten so nötig wie nie zuvor. Denn schließlich ist das Wissen, was man konsumiert wohl unbezahlbar, oder?

"Zwischen Menschlichkeit" von Florian Stein

Drei Köpfe, die sich berühren, aber in unterschiedliche Richtungen blickenAuf Florian Stein wurde ich bei einem Poetry Slam im Parks in Nürnberg aufmerksam. Ein wortgewandter, witziger, philosophischer Mensch, der mit seinen Texten mitreißt, zum Überlegen anregt, schmunzeln lässt und in die Tiefe geht. Seine kurzen Texte sind einprägsam und interessant, wie Gedankenfetzen, die aufgeschrieben werden mussten, weil sie zu kostbar nur für einen Moment sind. Die längeren Texte beschreiben intensiv und situationsabhängig, nehmen einen mit und lassen eintauchen. Viel Wortwitz und Kreativität lassen dieses Buch zu einem Begleiter werden, das man nicht auf einen Rutsch liest sondern auf Etappen sacken lassen muss, um es überhaupt fassen zu können.

Fazit: Tolles Buch, das ergreift und mitnimmt!

"Mikroabenteuer - das Jahreszeitenbuch" von Christo Foerster

Mann, der bei Sonnenuntergang vor einem Lagerfeuer hocktChristo Foerster beschreibt in diesem Buch, wie leicht es doch ist, die tollsten Abenteuer vor der Haustür in der freien Natur zu erleben. Nein, wir müssen nicht auf das Wochenende oder den Urlaub warten, im Gegenteil! Genau jetzt und hier sind die richtige Zeit und der richtige Ort für "raus und machen". Das Jahreszeitenbuch nimmt uns mit in die einzelnen Jahreszeiten - die, jede für sich - tolle Abenteuer zu bieten hat für den, der sie erleben will. Keine Ausreden möglich bzw. nötig! Nicht 1000e von € müssen ausgegeben werden oder vier Wochen Urlaub genommen werden. Mach's einfach - genau mein Motto!

Fazit: Tolle Tipps und viele persönliche Abenteuergeschichten von Christo machen das Buch zum Drehbuch, das man nicht mehr weglegen möchte!

"Bucketlist für Paare" von Denise Ni

Eine Frau und ein Mann fahren jeweils in einem Kanu auf dem WasserDenise Ni gibt in diesem Buch super Tipps und Inspirationen für Abenteuer, die abwechslungsreich sind und den Beziehungsalltag anregen sollen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass gemeinsame Unternehmungen genau das tun! Sie bereichern, beflügeln und beleben! Ihre 400 Erlebnisse sind lustig, spannend, interessant und sicher nie langweilig. Sie geht auf Ziele ein, wie man diese anhand einer Bucketlist erreicht; sie thematisiert Dinge, die man dabei vermeiden sollte und inspiriert mit selbst "erledigten" Punkten in Form ihrer persönlichen Berichte.

Fazit: Super Buch, das Mut und Lust darauf macht, seine eigene Paar-Bucketlist zu erstellen.

Übrigens hat mich das Lesen von diesem Buch und von Christo Foersters Buch dazu inspiriert, den Workshop RAUS AUS DER KOMFORTZONE zu konzipieren - weil ich genau das für meinen Alltag gebraucht habe. Raus aus alten Mustern, raus aus der Langeweile und dem Hamsterrad, einfach Neues entdecken. Die beiden - Denise und Christo - sind wahre Inspirationsquellen, um dem Leben, dem Alltag, der Beziehung neuen Schwung zu geben! Die Aufzeichnung des Workshops kannst du übrigens noch erwerben, im Workshop gibt es außerdem meine ganz spezielle Erweiterung mit den seitdem legendären Date-Nights ;)


Nun viel Spaß beim Lesen meiner „Auserlesenen“, bitte gebt mir doch gerne Feedback, falls Ihr schon etwas davon gelesen haben solltet bzw. eines der Bücher kaufen werdet!

Auserlesene Grüße,

Eure Petra ❤


* = Affiliate-Link: Für jeden Kauf oder jede Anmeldung über einen Affiliate-Link erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entstehen dabei KEINE zusätzlichen Kosten! Als Bibliothekarin kann ich dir außerdem empfehlen, das Buch deiner Wahl in einer der zahlreichen öffentlichen Bibliotheken auszuleihen – das ist nachhaltig und schont alle Ressourcen – außerdem hast du hinterher kein Platzproblem und brauchst somit keinen Aufräumcoach 😉 Auch Buchhandlungen am Ort freuen sich sehr über deinen Besuch!  

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Korb mit Obst und Brot

Meine Picknickkorb-Lektion

Das erste Aufräumcoaching hatte ich bei einer Kundin im Oktober 2018. Ich hatte gerade mit der Aufräumerei angefangen und da hat sie mich schon über Facebook entdeckt. Was für eine Freude für mich, so ganz am Anfang stehend. Bei diesem Coaching habe ich gleich meine erste Lektion gelernt, ich nenne sie liebevoll meine "Picknickkorb-Lektion". Von der möchte ich dir heute berichten.

Bei der Kundin, ich nenne sie hier einfach einmal Lisa (Name völlig frei erfunden) war es ziemlich chaotisch. Die 4-köpfige Familie war vor ein paar Wochen erst in die Wohnung gezogen und hatte praktisch noch nichts ausgeräumt. Die kleinen Zwillinge machten es schier unmöglich, tagsüber etwas aus den vielen Kartons zu räumen, die von den Umzugshelfern leider wahllos in allen Räumen verteilt wurden. Normalerweise, wenn ich so etwas begleite, stehen die Kartons dann schon in den richtigen Räumen, so dass man sich Raum für Raum vorarbeiten kann und alles zumindest schon in den richtigen 4 Wänden steht. Das erleichtert die ganze Einräumgeschichte natürlich ungemein. Aber gut, man muss die Situationen nehmen, wie sie sind.

Bei der Vorbesprechung, welchem Raum wir uns zuerst widmen wollen, fiel mein Blick auf einen wunderschönen, in durchsichtiger Geschenkfolie verpackten Picknickkorb auf einem Wohnzimmerschrank. Bei der Frage, was das für ein toller Korb sei und ob Lisa ihn schon einmal verwendet hatte, wurde sie ganz traurig. Den hatte ihr eine Freundin vor vier Jahren (!!!) geschenkt, weil sie immer so einen haben wollte. Mit Picknick verbindet wohl jeder sofort ein romantisches Date zu zweit draußen an einem idyllischen Ort, vielleicht an einem See oder am Flussufer, unter einem schattenspendenden Baum. Eine tolle, bequeme Picknickdecke, wunderschönes Geschirr und die köstlichsten Köstlichkeiten, die der Picknickkorb hergibt. Oder? So auch Lisa einstmals. Auf meine Frage, weshalb der Korb denn nun noch eingepackt sei meinte sie, dass sie so gerne eine Frau wäre, die auf solche romantischen Dates draußen steht, bei dem man gemeinsam den Picknickkorb mit Leckereien füllt und sich dann einen tollen Platz auswählt, an den man fährt. Allerdings ist sie nie so eine Frau gewesen. (Mehr Ideen für romantische Dates verrate ich dir übrigens bei meinen Date-Nights bei "Raus aus der Komfortzone" ;) )

Korb mit Obst und Brot

Sie ist schon gerne draußen, allerdings dann mit den Kindern am Spielplatz, praktischerweise kauft sie sich dann im Supermarkt um die Ecke gerne Brezen und Obst, damit es für die Kinder schnell geht. Woran ja nichts verwerfliches ist, oder? Eben. Allerdings erinnert sie der Picknickkorb ständig, sozusagen als Mahnmal, daran, dass sie eben nicht diese Frau ist, die sie so gerne gewesen wäre. Auf meine Frage, ob ihr der Korb denn beim Anblick ein schlechtes Gefühl bzw. sogar schlechtes Gewissen macht, hatte sie Tränen in den Augen. "Er erinnert mich jeden Tag daran, dass ich nicht so bin wie ich es gerne wäre" - war die Antwort. Und warum sie ihn denn nie ausgepackt hatte? Weil es sie nervt, die Dinge kleinteilig vorzubereiten und dann mit dem schweren Korb kilometerweit über eine Wiese zu laufen - um dann den Korb später wieder zurück zum Auto zu tragen.

Warum erzähle ich dir diese Geschichte?

Weil wir mit Gegenständen, die wir uns vielleicht einmal teuer gekauft oder haben schenken lassen, eine Version von uns im Kopf haben, die vielleicht nicht der Wirklichkeit entspricht. Weil wir vielleicht nie diese Person werden, was auch gar nicht so schlimm ist:

  • die teuren Laufschuhe machen uns nicht per se zur Marathonläuferin - dann sollte man sie auch nutzen und laufen gehen
  • die unhandliche Hantelbank im Keller lässt uns nicht zur Bodybuilderin werden, wenn sie nur verstaubt und Platz wegnimmt
  • das Keyboard, das in der hintersten Kellerecke steht, macht uns nicht automatisch zur Musikerin
  • Und eben: weil uns der Picknickkorb nicht zur romantischen Frau werden lässt, die wir vielleicht gerne wären.

Fazit:

Ich werde hier nicht näher auf die Verkaufspsychologie eingehen, die Strategien sind uns wohl allen bekannt. Aber wichtig ist es mir als bekennende Minimalistin, dass Gegenstände definitiv KEIN schlechtes Gefühl oder gar schlechtes Gewissen machen sollten. Beim Ausmisten bei Coachings vor Ort gehe ich immer auf die Gefühle ein, die Gegenstände auslösen.

  1. Sie sollen glücklich machen und
  2. nützlich sein und
  3. benutzt werden

Gegenstände machen dich nicht zu einer anderen Person. Deine Identität macht dich zu einer anderen Person.

Nicht mehr, nicht weniger. Jedenfalls sollen sie dich nicht an negative Situationen erinnern oder an Menschen, denen du etwas "schuldig" bist. Und keine falsche Identität versprechen, die man nicht halten kann. Ich glaube, dass wir eben NICHT mit dem Kauf eines Gegenstandes zu der Person werden, die wir gerne wären. Wir müssen erst zu der Person werden, die diese Gegenstände dann auch nutzt. Laufschuhe alleine machen es nicht aus, du musst schon laufen gehen (und da genügen anfangs die getragenen Turnschuhe). Eine romantische Person kann auch einen Rucksack mit leckeren Köstlichkeiten füllen und ein Picknick veranstalten (oder sich einen Picknickkorb ausleihen).

Was aus dem Picknickkorb von Lisa geworden ist? Wir haben besprochen, dass sie den Korb einer Freundin schenkt, die immer wieder ganz neidisch auf Lisa's Schrank geschielt hat. Von der sie ihn sich auch einmal ausleihen könnte, wenn sie doch Lust dazu bekommen sollte. Aber dann ohne schlechtes Gewissen. Weil man nicht alles selbst besitzen muss, ein minimalistisches Leben kann hier der Weg zum einfachen Leben sein - für mich ist es das jedenfalls.

Meine Lektion:

Dinge machen dich nicht per se zu einem anderen Menschen. Du willst ein anderer Mensch werden? Dann werde zu einem. Dinge können deine Identität unterstreichen, nicht mehr und nicht weniger. Es kommt übrigens nie auf die Dinge an, schon spannend, wie viel Aufmerksamkeit und Zeit wir ihnen unnötig widmen, oder? Standard-Motto hierfür: Am Sterbebett wünscht sich wohl niemand, dass er mehr Dinge gehabt hätte. Weshalb erst am Ende des Lebens so eine Lektion verinnerlichen, wenn es doch jetzt und hier und heute möglich ist und das Leben noch dazu immens erleichtert und vereinfacht. Diese Lektion habe ich gelernt! Danke Lisa!


Alles Liebe für dich,

deine Petra

 


Happy Routines - glücklichmachende Gewohnheiten für den Alltag

Endlich geht es los mit den neuen Workshops, sie haben mir ganz schön gefehlt! Im Hintergrund ist hier in letzter Zeit einiges entstanden, deshalb gab es auch kaum neue Blogartikel, das ändert sich aber nun wieder ;) Ab heute sind die Türen für den ersten Workshop geöffnet: HAPPY ROUTINES geht an den Start!

Die Aufmerksamen unter euch erinnern sich vielleicht noch, dass dieser Kurs im letzten Jahr schon einmal stattfand. Auf Grund der großen Nachfrage zu glücklichmachenden Routinen habe ich mich entschieden, den Kurs als Workshop noch einmal anzubieten. In 90 Minuten wird somit ein kompaktes Wissen zum Sofort-Loslegen vermittelt, wie klingt das? Eben ;)

Was meine ich denn eigentlich mit Happy Routines? Viele erfolgreiche und v.a. glückliche Menschen, deren Biographien bzw. Bücher ich verschlinge, haben fast alle Gemeinsamkeiten. Zufall? In meiner Welt passiert nichts durch Zufall, alles (oder fast) hat seinen Sinn. Ist es also Zufall, dass diese glücklichen Menschen die gleichen Dinge tun? Oder könnte man sich daraus eine Strategie ableiten, deren Anwenden einfach funktioniert? Ich finde ja immer, dass man nicht alle Fehler selbst begehen muss. Andererseits kann ich aber das, was bei anderen funktioniert, doch zumindest einmal für mich selbst ausprobieren, oder? Weil wenn es nicht klappt, lasse ich es einfach wieder. Aber was, wenn es klappt? Dann habe ich mir vielleicht den perfekten Weg für mich geschaffen und kann die Abkürzung nehmen.

So habe ich es gemacht! Alles, was ich in den Workshops (und all meinen anderen Coachings natürlich auch) vermittel, habe ich selbst erprobt. Also nicht nur angelesen, gehört, gesehen, nein. Ich habe es selbst für mich angewendet, in zahlreichen Coachings mit meinen Kundinnen ausprobiert und für so gut befunden, dass ich es einfach nicht für mich allein behalten darf. Weil Glück sich nämlich verdoppelt, wenn man es teilt. Wissen weiterzugeben und (andere) Leben zu vereinfachen ist meine Mission!

In dem Workshop HAPPY ROUTINES geht es in 90 Minuten um diese Inhalte:

  • Dankbarkeit
  • Stimmungsumschalter
  • Tägliche Glücksmomente
  • uvm.

Weil Glück doch planbar ist und es etwas gibt, was wir tun können. Das sind quasi unsere Hausaufgaben, die wir selbst zu erledigen haben. Schließlich sind wir ja Macher und keine Opfer, oder?

Wie sieht es bei dir aus? Machst du regelmäßig deine Hausaufgaben, tust du etwas für dein Glück? Lass dich einfach im Workshop inspirieren von meinen ganz persönlichen Glücksstrategien, die ich seit Jahren erfolgreich anwende.

Buche dir hier gleich dein Ticket für den Online-Workshop HAPPY ROUTINES und sei dabei am 2. Mai 2022 von 18-19:30 Uhr. Ich freu mich auf dich!

Hier findest du übrigens die anderen Workshops in der Übersicht, die nun so nach und nach geöffnet werden.

Bis bald -
glückliche Grüße,
deine Petra 🎈

 


Mann mit blauem T-Shirt

Heute im Interview: Christof Herrmann

Mann mit blauem T-Shirt

Heute darf ich euch Christof Herrmann vorstellen, der den meistgelesenen und erfolgreichsten Minimalismus-Blog Einfach bewusst im deutschsprachigen Raum betreibt. In seinen Blogbeiträgen und Büchern schreibt er neben dem Minimalismus auch über die Themen Nachhaltigkeit, vegane Ernährung und Wandern. Eines Tages werden wir uns einmal persönlich kennenlernen, denn obwohl wir beide im wunderschönen Nürnberg wohnen, haben wir uns bisher noch nicht getroffen. Eines meiner Ziele für dieses Jahr ist nun also schriftlich ausgesprochen! Nun freut euch auf Christof's Antworten im Interview! Die Rezension zu seinem Buch "Das Minimalismus-Projekt: 52 praktische Ideen für weniger Haben und mehr Sein" findest du hier auf dem Blog

Wer bist du?

Ich heiße Christof, lebe im schönen Frankenland, blogge auf Einfach bewusst zu den Themen Minimalismus, Nachhaltigkeit, vegane Ernährung und Wandern, schreibe Wanderführer  und habe bei Gräfe und Unzer den Ratgeber „Das Minimalismus-Projekt – 52 praktische Ideen für weniger Haben und mehr Sein“ veröffentlicht.

Stelle bitte kurz deine Mission vor und wie es dazu kam!

Ich war 2006/2007 mit dem Fahrrad 20.000 Kilometer auf drei Kontinenten unterwegs. Alles, was ich zum Leben brauchte, passte in fünf Radtaschen. Alles, was ich tun musste, war radeln, essen, trinken und schlafen. Diese Einfachheit, Freiheit und Klarheit haben mich so fasziniert und geprägt, dass ich nach meiner Rückkehr in Deutschland einfacher und bewusster leben wollte.

Mann auf Feldweg

Gab es anfangs Hindernisse? Wenn ja, wie hast du diese überwunden?

Ja. Meine damalige Partnerin wollte auf großem Fuß leben, was einer der Gründe war, warum die Beziehung letztendlich scheiterte. Auch konnte ich mir nicht mehr vorstellen, in meinen öden  Beruf als Programmierer zurückzukehren. Es dauerte ein paar Jahre, bis ich mit dem Schreiben  eine Berufung gefunden hatte.

Was unterscheidet dich von anderen Minimalismus-Bloggern?

Es gibt meines Wissens keinen deutschsprachigen Minimalismus-Blogger, der seit neun Jahren regelmäßig Artikel veröffentlicht. Für mich gibt das Thema auch viel mehr her als nur Ausmisten. Man kann so viel vereinfachen und reduzieren, um mehr das Leben zu führen, das man sich wünscht: den Job, Termine, die Bucketlist, den Bekanntenkreis, Smartphonenutzung, Social Media, unnötige Versicherungen und Abos, das allgegenwärtige Lamentieren, negative Gedanken ...

Mann mit Buch

Welche Tipps kannst du Menschen geben, die minimalistischer leben wollen?

Überlege und notiere zunächst, was Du alles vereinfachen möchtest. Das kann Dein Hausrat sein, Deine Finanzen, Dein voller Terminkalender oder Deine Ernährung. Schreibe dazu, wie groß jeweils der Aufwand oder die Schwierigkeit für die Veränderung ist und wie stark sie Dein Leben verbessern würde. Entscheide Dich dann für eine Veränderung. Vielleicht ist etwas dabei, was Du schnell umsetzen kannst und zugleich einen starken positiven Effekt hat. Das motiviert, mit dem Entschlacken weiterzumachen. Wenn eine Veränderung zu kompliziert oder  zeitaufwendig erscheint, solltest Du sie in mehrere Schritte aufteilen. Niemand kann eine vollgestopfte Wohnung an einem Sonntagnachmittag ausmisten. Starte mit dem ersten Schritt, zum Beispiel einer Schublade oder einem Schrank. Dieses Erfolgserlebnis wird Dir Freude bereiten und Dich animieren, die nächsten Schritte anzugehen. Viele haben auch mit der Tabula-rasa-Methode gute Erfahrungen gemacht. Hilfreich kann zudem ein Buddy sein, also jemand, den Du einweihst, der Dein Vorhaben begleitet und unterstützt, vielleicht selbst gerade diesen Lebensbereich vereinfacht oder ihn schon vereinfacht hat.

Welche Pläne für die Zukunft hast du?

Ich möchte diesen Sommer von der Haustüre bis nach Rom wandern und danach darüber einen Reisebericht in Buchform schreiben.

Mann auf Fels

Wo findet man dich? (Website, Instagram, Facebook usw.) Und wo im wirklichen Leben?

Auf www.einfachbewusst.de, in meinem monatlichen Newsletter, auf Instagram, Facebook und Twitter, in Nürnberg und auf den Wanderwegen Europas.

Gibt es bei all den Büchern, die du gelesen hast, das EINE Buch, das dein Leben verändert hat?

Nein.

Gibt es DIE eine Routine, die du täglich anwendest?

Jeden Abend führe ich ein Dankbarkeitsritual aus. Ich gehe in Gedanken meinen Tag durch und entscheide mich für drei Momente, Gefühle oder Menschen, für die ich dankbar bin. Kann  man auch schriftlich in Form eines Dankbarkeitstagebuchs machen. Diese Routine hebt das Positive hervor und sorgt bei mir für schöne Träume.

Hast du ein Lebensmotto?

Nein.

Bist du glücklich? Wenn ja (was ich hoffe): Was tust du dafür?

Ich bin meist zufrieden, zuweilen glücklich. Ich mache mir bewusst, dass sich jedes Leben jede Sekunde um eine Sekunde verkürzt. Das hilft mir, alles etwas lockerer zu nehmen, aber auch mich auf die mir wichtigen Dinge zu konzentrieren, also meinen Leidenschaften und meinen Lieben.

Und zum Schluss: Was möchtest du noch sagen?

Alles Gute und Liebe Dir und Deinen Leser(inne)n!


Lieber Christof! Recht herzlichen Dank für deine wunderbaren Antworten, den Einblick in dein Tun und Sein. Danke, dass du den Minimalismus in die Welt trägst, mich inspirierst du sehr durch dein Vorausgehen und deine Worte. Auf bald einmal am Wöhrder See!

Viele Grüße,
Petra ❤


Regal

Auserlesenes | April

Ich freue mich sehr, euch im April wieder wundervolle Bücher zu präsentieren! Was für ein Lesestoff, ich bin gespannt, was Ihr sagt!

Natürlich freue ich mich auch wieder über euer Feedback zu den Büchern und auch über Tipps zu Titeln, die ich unbedingt einmal lesen sollte! Ich darf übrigens einige der hier vorgestellten Titel verlosen, ein Bücherpaket vom Feinsten erwartet euch! Alle Details des Gewinnspiels findet Ihr auf meinem Instagram-Profil. Macht mit, sichert euch wundervolle Bücher und habt Spaß am Lesen!

Also: Los geht's!

AUSERLESENE BÜCHERLIEBE

"ENERGY! - Der gesunde Weg aus dem Müdigkeitslabyrinth" von Dr. med. Anne Fleck

Frau mit buntem Energy-SchriftzugWow! Dr. Anne Fleck gibt in ihrem Buch umfassende Einblicke in die "Wunderwelt Körper". Wahnsinn, was alles "schiefgehen" kann, wie sehr uns minimalste Störungen der Verdauung, des Immunsystems usw. aus der Energie-Bahn werfen können! Und WOW, wie gut, dass alles meistens funktioniert! Dr. Fleck klärt über unzählige Energieräuber auf, zeigt vielfältige Wege aus dem "Müdigkeitslabyrinth", bietet Checklisten für Arztbesuche und liefert sogar das perfekte 30-Tagesprogramm, um wieder fit zu werden. Gespickt ist dieses Buch mit wunderbaren Tipps zu Ernährung, Schlaf, Gewohnheiten, Entspannung, Bewegung und leckeren Rezepten.

Fazit: Ein umfassendes Lebens- und Gesundheitsprogramm, das leicht, locker und sehr sympathisch für jedermann verständlich geschrieben ist. Da wäre wohl jede von uns gerne Patientin - bestens aufgehoben und absolut wertgeschätzt!

 

"Kids for the Ocean" von Anne Mäusbacher

Müll, der unter den Meeresteppich gekehrt wirdAnne Mäusbacher, die Gründerin von beach cleaner, hat mit diesem Buch ein Werk für Kinder, Eltern und Lehrer geschrieben, das inspiriert, selbst etwas für die Umwelt und gegen Plastikvermüllung zu tun. Sie liefert enorm viel Hintergrundwissen, weshalb es überhaupt Müll in den Ozeanen gibt, warum dieser der Natur und uns so schadet, was mit Müll "normalerweise" passiert, wo überall Plastik enthalten ist und was wir selbst überhaupt verändern können. Anne gibt unendlich viele praktische Tipps, gespickt mit ihrer persönlichen Geschichte. Sie leitet zum Mitmachen, Nachdenken und Verändern an, sie zeigt zahlreiche plastikfreie Alternativen aus ihrem täglichen Leben auf und inspiriert einfach, die Welt zum Besseren zu verändern.

Fazit: Tolles Buch einer tollen Frau, die vorausgeht und etwas bewegt und dabei nie den erhobenen Zeigefinger schwingt, sondern beweist, dass ein plastikfreies Leben sehr gut gelingen kann.

 

"Räum dich glücklich!" von Anika Schwertfeger

Rotes geöffnetes Fenster mit weißer Wolke Anika nimmt uns mit in ihre ganz persönliche Aufräum-Geschichte: was die Trauer und Wut mit ihr gemacht haben und wie sie dadurch ihr Leben aufgeräumt hat. Sie beschreibt anschaulich, was das Aufräumen im Innen und Außen bewirkt und was Chaos mit uns macht. Ihre Fünf- Etappen-Reise zeigt ausführlich, wie man strukturiert vorgehen kann , wenn man - wie es oft so ist - keine Ahnung hat, wo man bei all den angesammelten Gegenständen überhaupt beginnen soll. Alle Räume werden beleuchtet und durch Geschichten aus der Praxis veranschaulicht.

Fazit: Tolles Buch mit Platz für Notizen, das Lust macht, sofort loszulegen!

 

"Likest du noch oder lebst du schon?" von Christina Feirer

Frau, die aus enem Smartphone heraustrittChristina Feirer zeigt in ihrem Buch auf, weshalb viele von uns inzwischen "smartphonesüchtig" sind. Apps, Likes, Nachrichten und Co. verschaffen uns ständig Belohnungen, denen man sich schwer entziehen kann. Sie gibt konkrete Tipps, wie wir den achtsamen Umgang mit dem Smartphone dennoch hinbekommen - ohne komplett auf das ja auch sinnvolle und nutzbringende Handy verzichten zu müssen. Ihre persönlichen Digital Detox Hacks (z.B. Push Nachrichten deaktivieren, Apps löschen, bestimmte Uhrzeiten nutzen, das Handy so oft es geht weglegen) begleiten mich inzwischen und haben meinen - oft unbewussten Konsum - drastisch reduziert.

Fazit: Sehr gut geschriebenes Buch ohne erhobenen Zeigefinger und mit vielen persönlichen Geschichten!


Nun viel Spaß beim Lesen meiner „Auserlesenen“, bitte gebt mir doch gerne Feedback, falls Ihr schon etwas davon gelesen haben solltet bzw. eines der Bücher kaufen werdet!

Auserlesene Grüße,

Eure Petra ❤


* = Affiliate-Link: Für jeden Kauf oder jede Anmeldung über einen Affiliate-Link erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entstehen dabei KEINE zusätzlichen Kosten! Als Bibliothekarin kann ich dir außerdem empfehlen, das Buch deiner Wahl in einer der zahlreichen öffentlichen Bibliotheken auszuleihen – das ist nachhaltig und schont alle Ressourcen – außerdem hast du hinterher kein Platzproblem und brauchst somit keinen Aufräumcoach 😉 Auch Buchhandlungen am Ort freuen sich sehr über deinen Besuch!  

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Frau mit weißer Bluse

Heute im Interview: Beachcleaner

Frau mit weißer Bluse

Heute darf ich euch Anne Mäusbacher von beachcleaner vorstellen. Anne habe ich vor einigen Jahren persönlich auf einem von ihr organisierten Clean-Up in unserem benachbarten Park kennengelernt - dabei wohnen wir quasi um die Ecke voneinander. So eine sympathische, charismatische Frau, die mit dem ganzen Herzen dabei ist bei dem, was sie tut. Zu diesem Clean-Up "mussten" mich damals viele meiner Nachbarin und all unsere Kinder begleiten - es war wirklich ein Event, das uns allen nachhaltig in Erinnerung geblieben ist! Anne und ich sind seither in Kontakt, sie hat auch schon einmal auf einem meiner Minimalismus-Stammtische als Gastrednerin von ihrer Arbeit und ihrem Buch Kids for the ocean berichtet. Im letzten Monat gab es ja die Nachhaltig leben-Challenge, zu der das Interview mit Anne perfekt passt! Hier ist es nun!

Wer bist du?

Ich bin Anne, lebe in der Mitte des Landes und träume jeden Tag vom Meer. Das Meer gibt mir Kraft und Energie und mein Projekt widmet sich dem Thema Meeresschutz.

Stelle bitte kurz deine Mission vor und wie es dazu kam!

Ich habe beachcleaner gleich nach einem Strandurlaub in 2015 gegründet, da mich die Plastikflut nachhaltig beindruckt hat. Mein damals noch kleiner Sohn und ich schwammen im Meer und bekamen einige Plastikplanen ab, die wir natürlich herausfischten, am Strand ging es dann weiter, tag ein, tag aus. Niemand half.. das wollte ich ändern und so entstand die Idee, etwas zu entwickeln, damit die Menschen mitmachen. Und erst einmal musste ich verstehen, wo der Müll überhaupt her kam..

Wann wusstest du, dass du JETZT losgehen willst, um es zu verwirklichen?

in der gleichen Nacht im Urlaub.. die domain www.beachcleaner.de wurde in der selben Nacht reserviert 🙂  ich wusste gar nicht, was ich damit alles anfangen werde, das ist jetzt 7 Jahre her. Ich habe ein Buch geschrieben nach einem Studium über Marine Litter auch in 2015, alles was ich da lernen konnte, verfasste ich in mein Buch KIDS FOR THE OCEAN. Ein Buch für Pädagogen, Familien, Kinder, jedermann, um über die Funktion des Ozeans zu lernen, die Müllsituation zu verstehen und Möglichkeiten aufgezeigt bekommt, etwas zu verändern, denn jeder kann definitiv etwas tun, dafür braucht man nur Engagement und den Willen. Der Ozean geht jeden etwas an, denn er ist für unser Fortbestehen auf diesem Planeten essentiell und lebenswichtig.

Was war der ausschlaggebende Faktor?

Die Ignoranz der Menschen und die steigende Plastikflut in den Meeren.. wir können da nicht wegsehen. Als Taucher kenne ich noch unberührte Gewässer, saubere und gesunde Tiere, was hinterlassen wir unseren Kindern, die das wohl nie wieder so erleben werden..

Frau auf Bühne

Gab es anfangs Hindernisse? Wenn ja, wie hast du diese überwunden?

Ressourcen, meine eigene Zeit, das alles neben einem normalen Job im Marketing zu stemmen, ist bis heute ein Spagat. Aber es hält mich auf Trapp und ich kann nicht aufhören, daher möchte ich einfach mehr Menschen anstecken, damit sie mithelfen.

Was unterscheidet dich von anderen Bloggerinnen/Autoren zu dem Thema?

Ich fokussiere mich auf den Ozean, der Ozeanschutz ist das wichtigste, und die Menschen sollen verstehen warum. Also Aufkärung ist für mich wichtiger als etwas aus meinem Shop anzubieten, dazu kam ich nur, weil ich oft darauf angesprochen wurde unsere hoodies zu kaufen, die Taschen und mehr. Ich verdiene daran gar nichts, das ist non-profit, da ich möchte, das sich das viele Menschen leisten können, die Botschaft ist mir hier wichtiger.

Frau mit Mikrofon

Welche Tipps kannst du Menschen geben, die nachhaltiger/müllfreier und v.a. plastikfreier leben wollen?

Startet mit der Küche, versucht unverpackt einkaufen zu gehen, step-by-step. Dann irgendwann kommt das Bad. Auf meiner Website gibt es jede Menge Tipps zu plasticfree living.
https://www.beachcleaner.de/deutsch/plastik-alternativen/ 

Welche Pläne für die Zukunft hast du?

Ich wünsche mir mehr Volunteers, mehr commitment von den Menschen, dass sie sich aus der Komfortzone bewegen und wirklich nachhaltiger einkaufen, Dinge selber machen, alles ist nicht schwer, nur eine Frage der Organisation. Wir beraten kleine und grössere Firmen, halten Vorträge in Schulen, auf online Veranstaltungen, wir vernetzen uns im Rahmen der UN Ozeandekade und daraus ergeben sich sicher noch mehr tolle Projekte und Kollaborationen. Wir freuen uns auch auf weitere, langjährige Sponsoren, damit wir noch mehr anstellen können.

Wo findet man dich? (Website, Instagram, Facebook usw.) Und wo im wirklichen Leben?

Am besten man findet mich auf Instagram unter www.instagram.com/beachcleaner.de  oder auf unseren Clean-ups, die alle hier gelistet sind:  https://www.facebook.com/beachcleaner/events 

Gibt es bei all den Büchern, die du gelesen hast, das EINE Buch, das dein Leben verändert hat?

Sehr nachträglich hat mich "Die Geschichte der Bienen" gemacht von Maja Lunde, ich habe alle Bücher von ihr gelesen, und ja sie haben mich extrem nachdenklich gestimmt und ich verschenke es oft. Wenn ich in meinem eigenen Buch lese, entdecke ich oft Stellen, an die ich mich gar nicht mehr erinnere und ich bin glücklich, es geschrieben zu haben.

Beutel mit Logo

Gibt es DIE eine Routine, die du täglich anwendest?

Jeden Morgen Yoga um 6am, auch in den Ferien, da ist es ruhig und ME-TIME.

Hast du ein Lebensmotto?

Leichtigkeit versuchen. zu bewahren, bzw. zu erlangen, das vermisse ich oft, und wünsche ich mir mehr für die Zukunft. Evtl. eine Frage des Alters... 🙂

Bist du glücklich? Wenn ja (was ich hoffe): was tust du dafür?

Space für mich selber schaffen, natürlich nimmt meine Initiative extrem viel Zeit in Anspruch, ich unterreichte auch noch Kids/Teen Yoga und da schliesst sich der Kreis. Die Arbeit mit den Kindern ist einfach das Beste und Sinnvollste.

Und zum Schluss: was möchtest du noch sagen?

Find your purpose...


Liebe Anne! Ich danke dir von Herzen für deine wundervollen Antworten! Ich habe noch so einiges Neues über dich dadurch erfahren, was dich noch spannender für mich macht! Und für alle anderen hier sicher auch ;) Alles Gute für deine Pläne und mach' bitte weiter so mit dem, was du tust - du bist eine unglaubliche Vordenkerin, die voraus geht!

Viele Grüße,
Petra ❤


Regal

Auserlesenes | März

Auch der März bringt wieder viele wunderbare Bücher mit sich, die ich euch heute präsentieren möchte! Seid gespannt auf AUSERLESENES.

Natürlich freue ich mich auch wieder über euer Feedback zu den Büchern und auch über Tipps zu Titeln, die ich unbedingt einmal lesen sollte! Ich darf übrigens alle der hier vorgestellten Titel verlosen, ein Bücherpaket vom Feinsten erwartet euch! Alle Details des Gewinnspiels findet Ihr auf meinem Instagram-Profil. Macht mit, sichert euch wundervolle Bücher und habt Spaß am Lesen - gerade jetzt in der kalten Jahreszeit ist doch die beste Zeit dafür, oder?

Also: Los geht's!

AUSERLESENE BÜCHERLIEBE

"Lass dich sehen - warum dein Kleiderschrank dich glücklich machen darf" von Carola Nahnsen

Strahlende FrauCarola ist mit diesem Buch ein wunderbares Werk gelungen, um Mut zu machen. Mut, sich modisch und schön zu kleiden, ohne sich zu verkleiden. Mut, um seinen eigenen Stil zu finden und mit sich im Reinen zu sein. Mut, um Altlasten aus dem Kleiderschrank zu entfernen. In übersichtlichen und kompakten Kapitel geht sie auf alle dazugehörigen Themen ein, wie Schuhe und Accessoires, Farben, Frisur uvm. Gespickt mit wunderschönen Beispielen aus ihrer Praxis als Style Coach, die mich oft haben schmunzeln lassen. V.a. die Geschichte über Guido Maria Kretschmar fand ich wunderschön! Außerdem geht Carola auf viele "Stylefehler" ein, bei denen ich mich sehr oft ertappt fühlte und gut etwas mitnehmen konnte. Zudem rundet eine persönliche Kleiderschrank-Challenge das Buch ab, um sofort in die Umsetzung zu kommen.

Fazit: Ein hilfreiches Buch, um sofort ins Tun zu kommen, gespickt mit den wundervollsten Shopping-Tipps und persönlichen Geschichten.

"Für immer jung" von Anastasia Zampounidis

Lächelnde FrauIn ihrem Buch nimmt uns Anastasia mit durch ihren Alltag, in dem sie so einiges richtig zu machen scheint. Immer wieder wird sie gefragt, wie sie es schafft, so jung und natürlich schön zu bleiben - diese Tipps teilt sie hier mit uns - und das auf sehr sympathische und humorvolle Art und Weise. Es geht um Ernährung (v.a. pflanzlich & zuckerfrei), Wasser, Gewürze & Kräuter, Bewegung, fernöstliche Weisheiten, Kosmetik, ganz viel DIY-Rezepte, jung im Kopf bleiben, Schlaf und Sex uvm. Vor allem auf ein gutes Mindset und eine natürliche Lebenshaltung geht Anastasia ein, das finde ich bemerkenswert und deshalb hat es mich wahrscheinlich auch so angesprochen. Weil viel im Kopf passiert, bevor es "außen" geschieht.

Fazit: Eine bemerkenswerte Frau, die ihre Tipps und Rezepte preisgibt und Lust drauf macht, entspannt und mit vielen praktischen, sofort umsetzbaren Dingen loszulegen! Auf jeden Fall will ich demnächst eins ihrer „Zuckerfrei“-Bücher lesen

"Reise mit 2 Unbekannten" von Zoe Brisby

Wellen und ein AutoEs geht um den depressiven Alex und die 95-jährige Maxine, die sich über eine Mitfahrplattform kennenlernen. Beide wollen nach Brüssel fahren und das nicht alleine - so dass dieses gemeinsame Ziel sie "zufällig" zusammenführt. Auf ihrer Reise erleben sie so viele Abenteuer, die sie zusammenschweißen und der eine die andere dadurch rettet - und umgekehrt. Sehr witziges Buch mit netten Anekdoten, herrlich, wie Maxine alle bekannten Redewendungen verdreht.

Fazit: Heiteres Buch, das Spaß macht - zum Lesen und auf das Leben!

"Ein Rezept fürs Glück" von Veronica Henry

MarmeladengläserEin zauberhaftes Buch über zwei Frauen - Laura und ihre Großmutter Jilly. Man erfährt beide Lebensgeschichten, die eng miteinander verknüpft sind - beide sind spannend, tragisch und schön! Es geht um Famlienrezepte, die tradiert weitergegeben werden und beiden Frauen aus der Not helfen. Sehr schön geschrieben, perfekter Sonntagsnachmittagsroman auf der Couch, in eine warme Decke gehüllt, mit Tee und Kerzen. Fürs Herz, fürs Glück, mit etwas Schmerz aber mit einem guten Ende!

Fazit: Schönes Buch fürs Herz und für die Seele, macht Mut, Dinge und v.a. sein eigenes Leben anzupacken und das Beste draus zu machen!


Nun viel Spaß beim Lesen meiner „Auserlesenen“, bitte gebt mir doch gerne Feedback, falls Ihr schon etwas davon gelesen haben solltet bzw. eines der Bücher kaufen werdet!

Auserlesene Grüße,

Eure Petra ❤


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** = Affiliate-Link: Viele der Bücher höre ich übrigens als Hörbuch von audible an, da ich so wunderbar nebenbei putzen und / oder aufräumen kann – also WIN – WIN, oder? Ich bin seit Jahren fleißiger Hörbuch-Hörer, gehe oft spazieren und lasse mir etwas „vorlesen“! Über den Link kannst du dir einen kostenlosen Probemonat inkl. 1 Hörbuch deiner Wahl sichern! 
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Berge

Raus aus der Komfortzone

 

Berge

Auch im März gibt es natürlich wieder eine neue Challenge - dieses Mal Raus aus der Komfortzone, freu dich drauf! Das wird super spannend! Ich freue mich jedenfalls wie Bolle!

In diesem Blogartikel kommen die Erkenntnisse zum Tragen, die ich während meiner Corona-Erkrankung Anfang Februar gesammelt habe. In meiner Welt passieren Dinge nicht ohne Grund - ich weiß also, weshalb ich eine Woche an die Couch gefesselt sein musste - weil ich unglaublich viel Zeit zum Nachdenken, neu denken, überdenken und überhaupt brauchte - die ich vorher im Alltag nicht hatte bzw. mir nicht gegönnt habe. Krankheiten haben für mich oft eine tiefere Bedeutung, einen Sinn. Etwas, was uns der Körper vielleicht schon länger "sagen" möchte, wir aber vielleicht nicht zuhören (können/möchten), weil es gerade nicht passt. Tja, was soll ich sagen: jetzt hat es gepasst und ich habe zugehört! Und wie gut war das bitte für mich! Und vielleicht auch für dich ;)

Denn schließlich bin ich ein großer Fan davon, meine Erkenntnisse mit dir zu teilen, weil ich finde, dass nicht jeder Mensch alle Fehler selbst machen muss sondern auch aus Erfahrungen bzw. Fehlern von anderen lernen kann (ich habe z.B. noch nie auf eine heiße Herdplatte gefasst und weiß dennoch, dass es sehr schmerzhaft sein muss und ich es DESHALB NICHT tun muss!).

Im März geht es also darum, Neues zu tun. Aus gewohnten Bahnen auszubrechen, neu zu denken, dem Schweinehund (du weißt, ich bin die heimliche Schweinehundflüsterin und kenne alle Ausreden!) zu zeigen, dass nicht immer alles so gemacht werden muss, wie es immer gemacht wurde.

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.
Albert Einstein

Deshalb ist es mir wichtig, auf diese 3 Dinge den Fokus zu legen:

  1. Neues, Ungewohntes im Alltag zu tun
  2. Highlights in den Alltag bauen
  3. Bucketlist erstellen und ER-LEBEN

Diese Erkenntnisse habe ich übrigens auch ziemlich spontan in einen Workshop (eine Übersicht über alle aus dieser Zeit entstandenen Workshops gibt es hier) gepackt, weil ich im Gespräch mit vielen Menschen in meinem Umfeld gemerkt habe, dass es ihnen ähnlich geht. Dass uns der Alltag manchmal einfach langweilt (nicht im Sinne von zu viel Zeit, die wir nicht sinnvoll verbringen) sondern im Sinne von zu gewohnt, zu gewöhnlich, zu gleich. Mich erschreckt zum Beispiel die Vorstellung, dass ich heute schon weiß, dass ich in 3 Jahren am Mittwoch diesen oder jenen Termin habe. Das nimmt mir die Luft zu Atmen, schnürt mir die Kehle zu. Und Routinen machen ja genau so etwas manchmal, weshalb sie oft so einen schlechten Ruf genießen.

Im Bereich Haushalt, Aufräumen, Ausmisten finde ich persönlich Routinen spitze. Weil es oft eben NICHT darum geht, ob ich jetzt spontan Lust dazu habe, mein Bad zu putzen (wenn ich darauf warten würde, würde sogar ich als Ordnungscoach eher NIE Lust dazu haben.) Gemacht muss es aber werden, weil ich mich sonst nicht wohlfühle. Hier kommen also die Routinen ins Spiel, durch die ich nicht nachdenken muss, ob ich jetzt Bock habe oder nicht - ich mach's einfach.

Aber im Leben möchte ich flexibler sein, spontaner auf mein Bauchgefühl und meine Intuition hören, schauen, was gerade passt. Will leben, mich spüren. Und das habe ich einfach durch die Corona-Zeit noch viel mehr gemerkt. Man ist eh nicht mehr ganz so flexibel, aber wem sag ich das! Aber genau durch meine Challenge komme ich da raus! Weil es eben NICHT nur von äußeren Bedingungen und Umständen abhängt, sondern eigentlich hauptsächlich im Kopf stattfindet, oder? Ich bin auch ziemlich bequem geworden, du vielleicht auch?

In dem nun Neues und Ungewohntes getan wird, haben der Kopf und der Bauch die Chance, raus zu kommen. Im wahrsten Sinne RAUS AUS DER KOMFORTZONE eben. Denn wenn wir ehrlich sind, verändert sich nix auf der Couch (ok, außer dass ich da oft auch super Ideen und Erkenntnisse habe) - aber umsetzen, tun passiert eben nicht dort. Dazu darf ich raus.

Was passiert nun also konkret im März bei mir?

1 Neues, Ungewohntes im Alltag zu tun

Im Prinzip geht es darum, alles einmal in Frage zu stellen. Eben diese Automatismen auszustellen, Dinge einmal anders zu machen. Und warum? Um das Gehirn zu fordern, um es herauszufordern. Weil mir das persönlich im Alltag oft fehlt. Weil ich viele Dinge und Abläufe habe, die gewohnt sind und automatisch ablaufen (Beispiel Auto fahren, und das ist auch gut so.) Aber neue Impulse und Eindrücke gewinnt man daher nicht, oder? Hier sind mal einige Beispiele, die ich auf meiner Liste stehen habe (viel mehr teile ich übrigens auch im Workshop, das würde hier den Rahmen sprengen)

  • Kleider und Röcke tragen statt wie sonst nur Hosen
  • anderen Radiosender beim Frühstück hören
  • anderen Weg mit anderem Fortbewegungsmittel zur Arbeit / zum Einkaufen
  • alleine ins Café setzen OHNE Handy und einfach beobachten
  • in einem anderen Geschäft einkaufen oder anders herum beginnen
  • zwei verschiedenfarbige Socken tragen und das aushalten
  • usw.

Du siehst schon, da ist sicher noch nichts lebensveränderndes dabei, aber darum geht es auch nicht. Wie gesagt, es geht um neue Impulse, um ein Ausbrechen aus dem Alltag.

Ballon über dem Meer

2 Highlights in den Alltag bauen

Jeden Tag etwas tun, was mir gut tut. Auf das ich mich schon am Vorabend freue bzw. den ganzen Tag, wenn es etwas für abends ist. Denn genau diese Vorfreude schüttet übrigens schon genauso viele Glückshormone aus wie das Erlebnis an sich, spannend, oder? Wieso sollten wir uns das nicht viel öfter gönnen und uns zu Nutze machen. Aus diesem Punkt ist übrigens ein sehr wichtiger, tatsächlich lebensverändernder Punkt entstanden, nämlich die DATE-NIGHTS mit meinem Freund. Doch dazu später mehr...

Diese Highlights stehen schon einmal auf der Liste (und die anderen verrate ich im Kurs, du weißt schon, Rahmen sprengen und so). Der Plan ist also, egal wie der Tag wird, mindestens ein Highlight steht auf dem Plan, auf das ich mich freuen kann. Wenn es tagsüber voll und anstrengend sein sollte, ist immer noch das gute Gefühl, dass am Abend etwas nur für mich passiert. Zeit für mich, eine Auszeit, etwas, das mein Herz hüpfen lässt und/oder den Körper und die Seele zur Ruhe bringt. Das gibt mir ein gutes Gefühl, dass ich nicht nur funktionieren muss (und sind wir doch einmal ehrlich, sehr oft müssen wir einfach nur funktionieren, müssen Dinge erledigen, die vielleicht keinen Spaß machen aber verdammt noch mal getan werden müssen). Und um da rauszukommen, braucht es schon manchmal eine Belohnung, eine Freude, ein Highlight eben.

  • Badewanne und Verwöhnprogramm (Maske, gute Musik, ein Gläschen Wein, Kerzen)
  • Yogasession vor dem Fernseher (ich liebe Yoga mit Mady Morrison), danach bin ich wie neugeboren
  • ein Netflix-Abend mit einer tollen Serie (hier könnte ich dir so einige empfehlen, grins)
  • Urlaub planen mit dem Liebsten
  • ein gutes Buch auf der Couch lesen (neuerdings mache ich mir dazu gerne ein Kaminfeuer auf YouTube an mit entspannter Musik)
  • Treffen mit einer Freundin zum Quatschen/Kochen/Trinken
  • Date-Night mit dem Liebsten
  • uvm.

Date-Nights

Was hat es also mit den Date-Nights auf sich? Ich hatte die Idee, diese unter der Woche (in unserem Fall am Mittwoch Abend) zu "planen" und durchzuführen, da sie genau in vollen Tagen und Wochen DAS HIGHLIGHT überhaupt sind. Nur wir zwei treffen uns und es wird abwechselnd geplant und genossen (das allerdings jedes Mal). Die Vorfreude darauf ist auch hier genau das, was mich schon beim Planen und Überlegen schmunzeln lässt, was mein Herz zum Hüpfen bringt. Ihn zu überraschen, wenn er keine Ahnung hat, wo es hingeht. Das klärt sich nämlich tatsächlich erst dann auf, wenn wir vor Ort sind. Schon die Anweisungen hierzu sind so kryptisch wie möglich, so dass er überhaupt keine Ahnung hat - und das ist gut und gewollt so ;) (z.B. pack' Badekleidung ein und die wird dann gar nicht gebraucht, die Verwirrung ist also groß und lustig).

Ich habe hierzu inzwischen eine lange Liste erstellt mit möglichen Ideen, vieles für den Sommer kommt jetzt natürlich noch nicht in Frage, aber ich weiß, dass es eine Frage der Zeit ist. Und bis dahin gibt es so viel tolle andere Dinge, die wir gemeinsam unternehmen können. Hierbei ist übrigens überhaupt nicht entscheidend, ob oder wie viel etwas kostet, ich glaube, dass es genau die bunte Mischung ausmacht. Ich liebe z.B. Picknicks im Park oder am Pegnitzufer genauso wie schick Essen gehen oder zum Bouldern oder ins Theater. Ich denke, dass es einfach die Abwechslung ist, um die es ja gehen soll. Raus aus gewohnten Dingen, Ideen verwirklichen und den anderen überraschen, wie schön ist das denn bitte! Dass wir uns erst am Abend treffen und manches Mal evtl. etwas später heimkommen, macht es übrigens echt zu einem Date. Und das vielleicht unausgeschlafene Gefühl am nächsten Morgen ist sowas von egal, weil es die Abende immer wert sind! Und dann geh ich am Donnerstag Abend eben früher ins Bett, was soll's?!

Hier nun also einige Ideen, die ich so auf meiner Liste habe (auch hier gibt es natürlich nur eine kleine Auswahl, außerdem liest mein Freund hier immer begeistert meinen Blog, deshalb sollte das ja eine Überraschung sein). Im Workshop teile ich übrigens alle Ideen, da ist er nicht dabei ;)

  • Bouldern
  • Picknick im Park statt Abendessen daheim
  • Billiard / Dart spielen gehen
  • einen Poetry Slam besuchen
  • Therme/Schwimmbad besuchen
  • Stadtführung besuchen
  • mit dem E-Roller in einen Biergarten fahren
  • Planetarium besuchen / oder den Sternenhimmel an einem Sommerabend im Gras betrachten
  • uvm.

Sorry, so viel mehr meiner coolen Ideen kann ich also nicht teilen hier, ich glaube, du verstehst, um was es mir geht!

Adventure

3 Bucketlist erstellen und ER-LEBEN

Dieser Punkt könnte alleine ein Buch füllen - und das wird es vermutlich auch bald einmal ;) Jedenfalls hatte ich die Idee, ein wunderschönes Notizbuch einer Freundin als mein Abenteuer-Buch zu nutzen und dort meine noch-zu-erleben-Dinge reinzuschreiben. Die ich entweder zum ersten Mal bzw. noch einmal (aber dann bewusst) erleben möchte. Das schöne an so einer Bucket-List oder Löffelliste (also bevor man den Löffel abgibt-Liste) ist eben, dass es kein Stress oder Druck ist, diese Dinge zu erleben/besitzen/zu tun oder what ever. Sondern dass es völlig entspannt darum geht, noch einige Ziele in seinem Leben zu haben, bestimmte Orte zu sehen, Dinge zu erleben, Menschen zu treffen, Erfahrungen zu machen.

Diese Liste werde ich tatsächlich bald einmal vollständig in einem Blogartikel teilen - weil dann alle meine Menschen um mich herum wissen, was ich noch so machen möchte (z.B. habe ich diese Liste natürlich meinem Freund vorgelesen und er hat bei einigen Punkten schon begeistert gesagt, dass er da dabei sein möchte). Und das ist die Möglichkeit, mit einigen lieben Menschen aus meinem Umfeld wundervolle Dinge zu erleben und sie damit für uns beide unvergesslich zu machen. Denn darum geht es meiner Meinung nach im Leben -  wundervolle Erfahrungen und Erlebnisse zu machen und sich an diese Momente zu erinnern. Also ein erinnernswertes Leben zu erschaffen, das ich genieße. Und es geht sicher nicht darum, Punkte meiner Liste abzuhaken, sondern diese Ziele bewusst zu genießen. Deshalb auch mein Abenteuerbuch, in das ich diese Erlebnisse schreiben möchte und ein Foto dazu kleben will, damit sie unvergesslich sind. Auch für später, wenn ich vielleicht mit 108 im Altersheim sitze und nicht mehr alles ganz genau wissen sollte. Dann will ich in diesem Buch blättern und schmunzeln über die tollen Erlebnisse und Momente des Glücks!

Hier nun also ein paar Punkte meiner sehr langen Bucket-List (über die mein Freund übrigens behauptet hat, dass jeder Therapeut seine wahre Freude an mir hätte, weil ich tatsächlich wahllos und ohne Konzept, einfach so, wie es mir eingefallen ist, die Punkte aufgeschrieben habe. Deshalb kann schon einmal sowas wie einen Spiegelbestseller schreiben und Seife herstellen in einer Riege stehen). Und beides ist doch einfach toll, oder? Ohne Wertung, ohne Wert der Sache. Einfach aufgeschrieben, weil es mein Herz erfreut - schon wenn ich drüber nachdenke!

  • Spiegelbestseller schreiben
  • Seife herstellen
  • Erdbeeren vom Feld (direkt in den Mund) pflücken (das ist schon so lange her, dass ich es unbedingt wieder bewusst machen möchte!)
  • in einem Heißluftballon mitfahren
  • vom 3-Meter-Brett springen (zuletzt gefühlt in der 7. Klasse), schon der Gedanke daran lässt alles kribbeln in mir und dieses Jahr wird es soweit sein (danke Liebster, dass du spontan mitmachen möchtest)
  • mit dem Nachtzug nach Lissabon fahren (kennst du das Buch?)
  • in einem Tiny-House übernachten
  • Jonglieren lernen
  • einen Clownworkshop besuchen
  • den Jakobsweg marschieren
  • den Sonnenaufgang in Nürnberg sehen (schon so lange nicht mehr bewusst genossen!)
  • einen Horrorfilm alleine anschauen (ähnliches Gefühl wie beim 3-Meter-Brett)
  • einmal nach New York reisen
  • 100 € Trinkegeld geben
  • eine Gastrolle im Franken-Tatort haben
  • uvm.

(Vielleicht verstehst du jetzt meinen Freund und seine Geschichte zum Therapeuten von oben). Ich schon ;) Auch hier geht es bunt zu, unabhängig vom Wert, es geht nur um Erlebnisse, coole Dinge, die mein Herz zum Hüpfen bringen, mich voller Vorfreude darauf (bzw. auf DANACH, wenn ich es geschafft habe und mutig war) zu freuen!


Ja, das wird also die Challenge im März (nein, nicht alle Punkte meiner Bucket-List abzuhaken, denn darum geht es ja eh nicht, die Dinge und Erlebnisse passieren einfach im Laufe der Zeit). Sondern ein abenteuerliches Leben zu leben, in dem ich mich jeden Tag auf etwas freue, in dem ich jeden Tag Neues tue, raus aus meiner Komfortzone komme, mich spüre, nicht im Hamsterrad  der alltäglichen Verpflichtungen gefangen bin sondern LEBE.

Vielleicht hast du ja Lust, mitzumachen?! Ebenfalls ein lebenswertes, abenteuerliches Leben zu haben, an das du dich später gerne zurück erinnerst - und das du vor allem im JETZT und HIER voll genießen kannst. Denn es ist eh alles so ernst und lebend kommen wir hier eh nicht raus. Zu dem Thema Mikroabenteuer lese ich übrigens gerade ein sehr spannendes Buch von Christo Förster, das ich auch bald bei AUSERLESENES vorstellen werde. Christo ist ein beeindruckender Mann, der sagt, dass man auf nichts warten soll bzw. muss, um anzufangen. Weil es täglich möglich ist, wenn man möchte. Und zwar vor der Haustüre! Nicht erst am Wochenende oder im Urlaub oder gar wenn wir Rentner sind. Nein, es ist jetzt möglich!

Dass du bis hierher gelesen hast zeigt mir, dass du auch bereit für einige Abenteuer in deinem Leben bist, oder? Dann lass uns losstarten, nicht mehr länger warten!

Aufgeregte Grüße,
deine Petra ❤

 


Frau mit rosa Bluse

Heute im Interview: Tellyventure

Frau mit rosa Bluse

Heute darf ich euch Tellyventure aka Chrissie L. vorstellen. Dem Account von Chrissie folge ich schon einige Zeit, da mich ihre Zitate und Texte sehr inspirieren und berühren. Ich freue mich sehr, euch diese vor Energie sprühende Frau heute vorstellen zu dürfen!

Los geht's!

Wer bist du?

Hi, ich bin Chrissie – Content Creator, Designerin und Freizeitpoetin. Neben meinem Job als Konzepterin in einer Digital Agentur schreibe ich auf meinem Instagram Account @tellyventure über Selbstliebe, (Bauch-)Gefühle, Female Empowerment und die Kunst, ein buntes, selbstbestimmtes Leben zu führen.

Stelle bitte kurz deine Mission vor und warum du machst, was du machst.

tellyventure ist mein virtuelles Wohnzimmer, in dem ich meine Gedanken und Erfahrungen über das Leben mit meinen Leser:innen teile und täglich kleine „Impulse zum Mitnehmen“ verschenke. Neben meinen gefühlvollen und tiefsinnigen Texten, gebe ich meiner Community einen Werkzeugkoffer aus Denkanstößen und Perspektivwechseln an die Hand, mit dem sie weiterreisen und sich neu erfinden können.

Meine Mission lautet:

Türen und Fenster in Köpfen & Herzen zu öffnen, wo vorher keine waren.

Was war der ausschlaggebende Faktor, dass du mit dem Projekt tellyventure gestartet bist?

Ich liebe es, mit Sprache zu experimentieren und meine Gedanken- und Gefühlssschnipsel niederzuschreiben. Mit Instagram hab ich eine Plattform gefunden, auf der ich mich – neben dem wertvollen Austausch mit Gleichgesinnten – textlich und gestalterisch austoben kann. tellyventure ist meine kreative Spielwiese, die ich mit meiner wunderbaren Community teile. Hier habe ich mit der Zeit und der täglichen Übung meine eigene Stimme gefunden und fühle mich jeden Tag neu inspiriert.

Wiese Sonnenaufgang

Gab es anfangs HIndernisse? Wenn ja, wie hast du diese überwunden?

Ich glaube, es gibt immer Hindernisse, die dir in den Weg gelegt werden, und Menschen, die sagen, dass du etwas nicht kannst. Die entscheidende Frage ist, ob du ihnen glaubst und nie anfängst oder ob du einfach mal loslegst und schaust, wohin dich das Ganze führt. Meine Erfahrung ist: Wenn du etwas gern tust und dabei bleibst, wirst du irgendwann ernten, was du zuvor gesät hast und dich daran erfreuen, wie es erblüht.

Welchen Fehler würdest du immer wieder machen?

All jene, die mich zum Umdenken gezwungen haben und denen ich mir selbst begegnet bin.

Welche 3 Tipps kannst du Menschen geben, die glücklicher leben wollen?

  • Trau dich, mehr Fehler zu machen und Dinge auszuprobieren (egal, was andere davon halten)!
  • Verbring Zeit mit dir selbst und betrachte jeden neuen Tag als eine Verabredung mit dem Leben.
  • Sag öfter JA zum Leben und übe dich darin, der Welt ab und an einfach mal was Gutes zu unterstellen, denn es gibt (neben all dem Schlechten) sooooooviel Schönes auf dieser Welt, was entdeckt werden will.

 

Frau mit Hund

Was inspiriert dich?

Bücher, Roadtrips, gute Gespräche, der Blick in den Himmel, Kunst, meine Vorbilder, die Natur, sanftes Meeresrauschen, holprige Biografien, große Visionen, ungewohnte Perspektiven, die Stille der Nacht und die Liebe.

Welche Pläne für die Zukunft hast du?

Ich schreibe hauptsächlich auf Instagram, aber baue mir gerade einen Online Shop unter http://tellyventure.com/ auf, wo ich meine Kunst in Zukunft auch in analoger Form anbieten möchte.

Gibt es DIE eine Routine, die du täglich anwendest?

Mein morgendliches Ritual ist der erste Spaziergang mit meinem Hund. Im Winter bei Frost und Dunkelheit, im Sommer bei Sonnenkuss und Vogelgesang. Wir laufen dann schlaftrunken durch die stille Natur und begrüßen den neuen Tag.

Hast du ein Lebensmotto?

Hakuna Matata. Und ich glaube an die Liebe und dass sie viel bewirken kann; an die Macht unserer Gedanken, an Karma und dass alles so kommen wird, wie es kommen soll.

Bist du glücklich? Wenn ja (was ich hoffe): was tust du dafür?

Ich versuche jeden Tag aufs Neue ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben zu führen, das sich nach mir anfühlt und sich an meinen persönlichen Werten orientiert. Dafür suche ich weniger im außen und schau mehr nach innen, um zu erkennen, was ich brauche. Zwischendurch verweile ich gern im Hier & Jetzt und nehme mir ganz bewusst Zeit fürs Nichtstun, um meine Akkus wieder aufzuladen, und pflege Beziehungen, die mir gut tun. In den letzten Jahren hab ich gelernt, weniger streng zu mir selbst zu sein und auch die kleinen Erfolge mehr zu feiern und zu genießen.
Wenn ich länger unglücklich bin, verändere ich etwas.


Liebe Chrissie! Herzlichen Dank für dieses schöne Interview! Danke für deine ehrlichen Antworten und den Einblick in dein Leben und dein Tun! Alles Gute weiterhin auf deinem Weg!

Viele Grüße,
Petra ❤